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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing SHAKRA, GODIVA, TRI-STATE CORNER
Ort Bonn, Klangstation
Datum 29.09.2007
Autor Thorsten Dietrich & Byrt
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Als ich in der Klangstation in Bad Godesberg ankam, spielten TRI-STATE CORNER ihre letzten drei Akkorde. Das war eine der drei spielenden Bands, in denen ex RAGE-Drummer Chris spielt.
Godiva Nach einer kurzen Umbaupause spielten GODIVA, die Band um den ex VICTORY-Snger Fernando Garcia. Der Opener war "Destruction" vom gleichnamigen Album. Darauf folgten die Kracher "Pedal to The Metal" und "Proud to Be A Beast". Die Jungs von GODIVA rockten sich den Arsch ab und zudem sieht es immer gut aus, wenn Musiker synchron bangen. Godiva Aber der gewisse Funke wollte nicht so richtig berspringen. Fernando hatte dennoch nichts an Klasse verloren, er ist nach wie vor ein geiler Snger. Weiter ging es mit "Call Me Under 666" und "Crawl In The Night". So gegen Ende des Set konnte Fernando die Metaller doch noch etwas aus der Reserve locken, "Heavy Metal Thunder" legte so richtig los. "Vicious Blade" war dann nach 40 Minuten der letzte Song. Im Groen und Ganzen eine super Band, GODIVA haben echt Spa gemacht! (Byrt)

Vllig entnervt nach Parkplatzsuche im Regen und bei Dunkelheit drauen kam ich um 20:35 Uhr endlich in der Klangstation an. Shakra Zu dem Zeitpunkt merkte ich, dass die ersten beiden Bands schon gespielt haben, da nach dem Konzert der normale Discobetrieb lief, was wirtschaftlich sicher Sinn macht, in der Realitt aber bedeutet, dass die erste Band TRI-STATE CORNER leider um circa 19:30 Uhr gespielt hatte und das bestimmt vor nicht gerade vielen Zuschauern. Wer geht schon Samstags so frh auf ein Konzert? Shakra Die Schweizer SHAKRA sind live sicherlich eine Macht und der Sound war fr eine mittelgroe Discothek richtig fett. Etwas seltsam war das Outfit von Frontmann Mark Fox, dessen Oberteil mit dem eingebauten Nietengrtel eher an RAMMSTEIN, oder eine Band aus der Gothic-Szene erinnerte, dazu passte auch sein Augenmakeup und die breite Hose. Fazit: Kurios! Der Rest der Truppe sah dann schon etwas bodenstndiger aus. Gitarrist und Bassist sorgten fr die wehenden Matten und die Metalposen, whrend Bandboss Tom Blumier eher die Grimassenabteilung darstellte und mehr den introvertierten Bhnenmusiker mimte. SHAKRA stehen fr starke Hard-Rock-Songs mit simplem Groove, die direkt ins Ohr gehen. Dabei kommen die fetten Dampfhammerriffs richtig gut, werden aber mit der Zeit etwas gleichfrmig. Da war es gut auch mal etwas anderes vorgesetzt zu bekommen, was die Schweizer auch knnen: Eine richtige Ballade wie "Love Will Find A Way" lockerte das Ganze etwas auf, genauso wie der Ohrwurm "She's My Ecstacy". Shakra Im Endeffekt htte der Gig besser besucht sein knnen, die Leute hatten aber Spa und sind oft beinharte SHAKRA-Fans gewesen, denen es - wie mir einer sagte - egal war, wer im Vorprogramm spielte. 2008 setzten SHAKRA ihre Tour in deutschen Gefilden fort und ihr solltet das nicht verpassen! Schon gar nicht fr die fairen 15 € Eintritt. (Thor)

Setlist SHAKRA:

  • Make Your Day
  • Inferno
  • Now Or Never
  • The One
  • Nothing To Lose
  • A Dollar To Much
  • Trapped
  • Walk On Water
  • Take Me Now
  • She's My Ecstacy
  • Love Will Find A Way
  • Chains Of Temptation
  • To Good For Me
  • Playing With Fire
  • The Other Side
  • Hands On The Trigger
  • Why Don't You Call Me
  • Rising High

    Fotos: Thor & Byrt

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