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693 Reviews in der Datenbank
Billing RAGE, VANDEN PLAS, ZOO ARMY - "NEW YEARS ROCK"
Ort Illingen, Illipse
Datum 20.01.2007
Autor Matthias Decklar
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Die Jusos riefen und viele kamen. Nachdem die Zuschauerzahl beim letzten Festival doch eher ernchternd war, setzte man beim Veranstalter 2007 auf groe Namen und das Risiko wurde belohnt.
Im Billing standen neben den saarlndischen Newcomern HELLOWED, die Band des ehemaligen Teeniestars Gil, ZOO ARMY sowie Deutschlands Prog-Schlachtschiff VANDEN PLAS und die unverwstlichen RAGE.
Die Illipse erwies sich als idealer Veranstaltungsort. Der Konzertsaal ist breiter wie lang und bietet so eine optimale Sicht auf die sehr gerumige Bhne. Ich schtze mal, dass sich gut 450 Leute nach Illingen aufgemacht hatten und dem Festival einen super Rahmen gaben.

Los ging die Schlacht um 19.30 mit HELLOWED, die ihr Debutalbum promoteten und eine gute Figur hinterlieen. Leider wurde mir trotz Anfrage keine Setlist zugemailt. Daher kann ich ber die gespielten Songs leider nichts sagen, schade.

Zoo Army

Die metallische Front stand dem Auftritt von ZOO ARMY zunchst mal etwas skeptisch gegenber. Doch die Mannschaft um Gil Ofarim lie sich nicht lumpen und legte los, als wolle man die Illipse unter sich begraben. Eine energiegeladene Show von rund 60 Minuten wurde den Fans da um den Latz geknallt. Optischer Mittelpunkt ist natrlich Gil, doch seine Mitstreiter passten wohltuend ins Bandbild. Live kommen die Songs des Albums gute zwei Nummern strker rber und der geneigte Hrer sah eine Band, die als metallischer Bruder von NICKELBACK durchgeht. Zu erwhnen ist natrlich die Frauenprsenz vor der Bhne. Waren doch schtzungsweise gut 30 ZOO ARMY T-Shirts unterwegs. Im Ergebnis lsst sich sagen, dass mich die Band auf alle Flle positiv berrascht hat und sicherlich eine Zukunft im Musikgeschft hat.

Setlist ZOO ARMY:

  • Tell Me Something
  • Change
  • Never
  • Selfish Box
  • Save Me
  • Broken
  • Take Me Away
  • Like I Do
  • Stop Crying
  • Down
  • Shadowland

Vanden Plas

Im Anschluss waren natrlich alle gespannt auf VANDEN PLAS. Nach einer etwas zu langen Umbaupause (Schlagzeugwechsel), die der Schreiberling und sein Photograph zu einigen saarlndischen Hefekaltschalen nutzten, legten die Lauterer mit "I Can See" standesgem los. Ich hab die Jungs in Illingen bestimmt schon zum sechsten Mal gesehen. Passieren tut auf der Bhne nie viel, aber du bist gebannt von Anfang bis zum Schluss, aufgrund der auerordentlichen musikalischen Leistung. Durch ihr Engagement beim Pfalztheater und den dadurch bestehenden Terminen, haben sich die Jungs um Andi Kuntz live sehr rar gemacht und unter anderem eine Tour mit HELLOWEEN im letzten Jahr sausen lassen. Doch wir alle wissen, dass es auf Tourneen nun nicht viel Geld zu verdienen gibt und so war es richtig schn, die Pflzer mal wieder fast in der Heimat zu sehen. Ich schtze mal, dass bestimmt die Hlfte der Fans, wegen der Lauterer angereist waren. Das neue Album wurde ausfhrlich bedacht und "Christ 0" bereits an Position zwei gespielt. Highlights waren vor allem das unsterbliche "Far Off Grace" und das wunderschne "Healing Tree". Nach gut 80 Minuten war zunchst Schluss, bevor die Band das begeisterte Publikum mit "Rainmaker" in die nchste Pause schickte.

Vanden Plas

Setlist VANDEN PLAS:

  • I Can See
  • Christ 0
  • Far Off Grace
  • Silently
  • Coldwind
  • Healing Tree
  • January Sun
  • Iodic Rain
  • Postcard
  • Rainmaker

Mit groer Anspannung wartete das metallische Volk nun auf den Headliner. War doch kurz vor dem Festival der Ausstieg von Ausnahmedrummer Mike Terrana verkndet worden, der knftig bei MASTERPLAN die Flle verkloppt. Rage Doch mit AXXIS-Drummer Andre Hilgers war schnell Ersatz gefunden und nach einigen Proben durfte er sein Debut im Saarland geben. Frontsau Peavey hat in den letzten Jahren mchtig aufgespeckt und ist zu einer richt furcht einflenden Erscheinung geworden, so ganz ohne Matte. Gitarrenhexer Viktor Smolski macht das infernalische Trio komplett und die Meute fra RAGE vom ersten Ton an aus der Hand. RAGE sind fr mich seit Jahren ein Phnomen. Letztendlich ist die Band irgendwo immer ihrem Stil treu geblieben und hat sich so eine groe Anhngerschaft erspielt. Durch innovatives Denken im Songwriting und auch dem Mut, mal etwas Neues einzubauen, wirken sie nie altbacken, vergraulen aber auch keine Fans. Das muss das Geheimnis des Erfolgs sein.
Wie gesagt, trotz der spten Stunde verlie niemand vorzeitig die Halle und die Band dankte es den Anwesenden mit neuen Standarts und lange schon nicht mehr gespielten Klassikern. Bei dem im Hit-Medley eingebauten "Don't You Fear The Winter", ertappte auch ich mich, wie ich die nicht vorhandene Mhne wild schttelte. Danke, dass ich das noch erleben durfte. Vom Stageacting her spielt sich natrlich bei drei Mnnchen auf der Bhne nicht allzu viel ab, aber es ist allein ein Augenschmaus einem Knner wie Smolski zuzuschauen. Gut gemacht, Jungs.

Matthias

Setlist RAGE:

  • Great Old Ones
  • Paint The Devil On The Wall
  • Soul Survivor
  • Down
  • Human Metal
  • Waiting For The Moon
  • Who Dares
  • Don't Fear The Winter
  • Unity
  • No Fear
  • Suite Lingua Mortis
  • Speak Of The Dead
  • War Of Worlds
  • Higher Than The Sky
  • Straight To Hell

Am Ende ist den Veranstaltern eine gelungene Sache zu bescheinigen, die hoffentlich im nchsten Jahr wieder stattfindet. Ich fand's auf alle Flle klasse!

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