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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing WOLF, DEW-SCENTED, TRIVIUM
Ort Kln, Live Music Hall
Datum 09.12.2006
Autor Olaf Reimann, Roland Wohde
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An einem lauen Wochenend-Abend im Dezember hatten sich eine Menge Freunde der harten Klnge auf den Weg gemacht, um den neuen Aufsteigern in der Metal-Liga zuzuschauen.
Nachdem wir uns, wie fr myrevelations-Mitarbeiter blich, mal wieder verfahren hatten und somit recht spt vor der Live Music Hall ankamen, konnten wir allerdings ganz stolz einen Parkplatz direkt vorm Venue ergattern.

WOLF
Leider hatten Wolf ihren Gig schon zur Hlfte absolviert. Dennoch verpasste ich nicht meinen Lieblings-Song der Truppe "I Will Kill Again", der zusammen mit den noch folgenden 3 Stcken die relativ kurze Setlist der Skandinavier, die trotzdem jedes Album der Schweden bercksichtigte, abschloss.
In der gut gefllten Halle machte sich whrend des Wolf-Gigs zwar nicht gerade die ultimative Euphorie breit, doch ich hatte den Eindruck, dass die Besucher dem Oldschool-Sound der vier Schweden durchaus Respekt zollten. (Olaf)

Setlist Wolf:
Steelwinged Savage Reaper
The Bite
Electric Raga
I Will Kill Again
Children Of The Black Flame
Genocide
Evil Star...

DEW-SCENTED
Mit dem Sound der vier Norddeutschen konnte ich leider nicht allzu viel anfangen. Der Groteil der Besucher im vorderen Bereich der Live Music Hall dafr wohl umso mehr, denn die Stimmung stieg merklich und erste kleine Moshpits bildeten sich und einzelne Crowdsurfer glitten ber den Kpfen in der Menge dahin.
Immer wieder fielen mir einzelne (Gitarren-) Parts auf, die wirklich gut gemacht waren. Der Thrash Metal der Truppe ist es sicher wert, dass ich mich mal in eine CD reinhren werde. Wenn dies neben mir noch viele weitere Leute tun, die die Band bisher noch nicht kannten, hat sich sicher fr DEW-SCENTED die Tour im Vorprogramm von TRIVIUM gelohnt. (Olaf)

TRIVIUM
Nach einer weiteren kleinen Umbaupause wurde es dann mit dem Auftreten von Trivium im Handumdrehen ein gutes Stck voller, heier, und lauter in der Live Music Hall. Sofort merkte man, wegen wem die Leute gekommen waren, und ins Publikum kam reichlich Bewegung. Neben nun zahlreich vorhandenen fliegenden Matten und Crowdsurfern, die die Security beschftigt hielten, kam nach Aufforderung von Fronter Matthew Heafy. auch ein wirklich amtlicher Circlepit zustande. Und endlich konnte man sich nun ber eine Lightshow freuen, die bei den beiden Supportacts quasi nicht vorhanden war. Dafr litt unter der Lautstrkenerhhung leider der Sound, und Trivium mussten mit der schlechtesten Qualitt des Abends auskommen.
Schade, aber der Stimmung tat dies keinen Abbruch und die Band wurde ordentlich abgefeiert. Erwartungsgem kamen aktuelle Granaten wie das nicht mehr aus dem Kopf zu kriegende "We`re Fire" am besten an, aber auch lteres Material wurde von den Fans dankend aufgenommen. Die Band machte durch die Bank ordentlich Dampf auf der Bhne (auch wenn die Posen schon manchmal etwas einstudiert aussahen), kam sympathisch rber und bot damit eine wirklich gute Show. Sehr enttuschend war jedoch der Abgang ohne Zugabe und die damit verdammt magere Spielzeit von gerade mal einer Stunde. Eine ble Sitte, die sich, genauso wie das Rauskehren der Zuschauer aus der Halle unmittelbar nachdem der letzte Ton verklungen ist, eingeschlichen hat. Wohl nicht nur fr mich ein unntiger Stimmungsdmfer des gelungenen Abends. (Roland)

Fotos: Roland
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