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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing TERROR, MODERN LIFE IS WAR, DONNYBROOK, BLACKLISTED
Ort Bochum, Matrix
Datum 27.01.2006
Autor Thomas Roos
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Aufgrund einer Verabredung mit TERROR war ich schon sehr frh in der Matrix. Da ich von Sascha Alverans kleinem Sohn Grisha aber zum Kartenspielen in Beschlag genommen wurde, habe ich BLACKLISTED trotzdem verpasst. Da sie mich allerdings beim letzten mal schon nicht so sehr beeindrucken konnten, hatte ich beim Kartenspielen sicher mehr Spa.

Als DONNYBROOK anfingen, mussten wir es dann aber doch beenden. Hatte auch schon oft genug verloren bis da hin. Der gewichtige Dre Stewart macht als Frontmann schon eine imposante Figur. Ich vermisste jedoch die FSU-Klamotten. Von hinten kriegt man in der Matrix so gut wie gar nicht mit, was eigentlich vorne so abgeht. Vereinzelt erklommen mal ein paar Stagediver die Bhne, also musste es vorne schon etwas dichter sein. Die Songs des vor einem halben Jahr erschienenen Albums "Lions In This Game" schienen auch gut bekannt zu sein. Besonders bei "Check Your Chest" kam es zu Sing-Alongs und man sah eine Menge Fuste in der Luft. DONNYBROOK waren bekannter und fanden mehr Zuspruch als ich eigentlich erwartet htte. Aber sie sind ja auch eine coole Band.

Im Gegensatz zu MODERN LIFE IS WAR. Abgesehen vom Namen waren die mir bisher noch gar nicht bekannt, aber ich konnte auch nicht viel mit ihnen anfangen. Metalcore, der nicht gerade weltbewegend ist. Wer auf CONVERGE steht, konnte dem sicher etwas abgewinnen, aber ein anderer Besucher hat ihren Auftritt mit einem Wort treffend beschrieben: lahm.

TERROR machten das aber alles wieder wett. Was die, allen voran natrlich Snger Scott, fr eine Power rber bringen ist echt fast einzigartig. Da Frankie 3 Gun keinen Pass bekommen hat, konnte er auf dieser Tour leider nicht dabei sein. Aber sein Ersatz fgte sich geradezu perfekt in dieses Bild ein. Ich kenne kaum jemanden, der Hardcore so lebt wie Scott und so wie er es jedes mal schafft, die Leute mitzuziehen, wird einfach jede Show eine super Party. Neben den bekannten Songs wurde noch ein neuer prsentiert und alle wurden abgefeiert ohne Ende. So wie jeder andere auch hasse ich die Matrix wegen ihren rumlichen Gegebenheiten. Das aufgrund der Enge des Raumes uerst dichte Gedrnge vorne bot aber beste Mglichkeiten fr Stagedives, die Scott auch stndig forderte. Solche Hardcore-Shows sind wirklich selten geworden und ich fhlte mich dabei oft zehn Jahre zurck versetzt als dies eigentlich noch an der Tagesordnung war. Lediglich die Art der Dives ist heute anders. Die Kids springen heute lieber "feet first" von der Bhne als es zu meiner Zeit der Fall war. Hinter den ersten Reihen gab es natrlich auch einen fetten Mosh Pit, dem die Enge aber wie gewohnt nicht so entgegen kam. Die straighten Songs wurden berall mitgesungen und am Ende durfte auch die Zugabe nicht fehlen. Hammer-Show, aber das "Turock" in Essen wre beispielsweise eine bessere Location dafr gewesen.

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