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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing KNUCKLEDUST, BLACK FRIDAY 29, ZERO MENTALITY, THE SETUP, ENEMY GROUND
Ort Essen, Turock
Datum 25.11.2005
Autor Thomas Roos
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Eigentlich sollte dies der Auftakt einer reinen GSR-Tour sein. Aufmerksame Leser haben da aber sicher schon eine Unstimmigkeit fest gestellt. ENEMY GROUND sind nicht auf GSR, sondern auf Filled With Hate. Sie wurden vom Veranstalter aufgrund einer kurzfristigen Absage der GSR-Neulinge LIAR mit dazu gebucht. Ein Teil der belgischen Band war zwar an diesem Abend auch anwesend, offensichtlich konnten sie es aber doch nicht alle einrichten.

So machten ENEMY GROUND den Anfang, spielten aber leider vor fast leerem Haus. Bei einem Beginn um 19:00 Uhr kann man fr gewhnlich auch noch nicht viele Besucher erwarten. bermig voll sollte es aber auch im weiteren Verlauf des Abends nicht werden. Grund dafr war unter anderem wohl, dass innerhalb der gleichen Woche noch zwei dicke Shows im benachbarten Bochum angesetzt waren. Manchmal ist es eben einfach zu viel des Guten. Ein weiterer Grund war dann noch das Wetter, welches auch den Englndern von KNUCKLEDUST, die ohnehin schon mit Versptungen auf ihrer Anreise zu kmpfen hatten, das Leben schwer machte. Schneefall sorgte nmlich fr erhebliche Verkehrsbehinderungen. Doch dazu komme ich spter noch einmal.

THE SETUP spielten eine gute Show, genauso wie ZERO MENTALITY. So richtig Stimmung wollte aber nicht aufkommen. Erst bei BF 29 ging es mal ein wenig ab. Ein paar Leute hatten also doch ihre Tanzschuhe eingepackt und wollten auch eine Runde mitsingen. Mittlerweile war es auch ein bisschen voller geworden, allerdings htte immer noch Einiges mehr rein gepasst.

Nach BLACK FRIDAY 29 wren ja dann eigentlich KNUCKLEDUST an der Reihe gewesen, die waren aufgrund der erwhnten Probleme aber noch gar nicht da. Nach einer kurzen Weile sind sie aber schlielich doch eingetroffen und bewiesen, dass sie tatschlich eine HC-Band sind. Nach der strapazisen Reise angekommen, nahmen sie sich ihre Instrumente, gingen auf die Bhne und legten los als wre nichts gewesen. Die Umbaupause dauerte insgesamt nicht viel lnger als die vorherigen. Zudem wussten sie das Publikum auch noch mitzuziehen, denn jetzt ging doch mal ordentlich was ab im Turock. Zumindest den Verhltnissen entsprechend. So kam der durch die widrigen Begleitumstnde uerst durchwachsene Abend immerhin noch zu einem recht guten Abschluss.

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