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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing AS WE FIGHT, NARZISS, SIX REASONS TO KILL, MISERY SPEAKS
Ort Kln, MTC
Datum 14.10.2005
Autor Markus Sausen
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Von den spten Konzertbeginnen in Trier irritiert, traten wir recht spt den Weg in die Domstadt, in der wir uns mehrmals verfuhren, an.
Endlich in der Nhe des Ladens angekommen, hie es erstmal einen Parkplatz zu finden. Nach einer Irrfahrt durch Kln, die der von Odysseus in fast nichts nachstand, konnten wir endlich einen Parkplatz ergattern. Soweit dies geschafft war kamen wir zu dem recht kleinen Laden, welcher die Arena des Abends bilden sollte.

Als wir den Saal betraten, in welchem sich ca. 150 bis 200 Leute befanden, waren NARZISS schon lange am Start und zockten "Entstelltes Bild". Dies hie dann auch dass wir sowohl MISERY SPEAKS als auch SIX REASONS TO KILL verpasst hatten, was uns aber nicht sonderlich strte. Danach wurde erst mal das Publikum beruhigt, vor der Bhne nicht so heftig abzugehen, da man nicht im Ruhrpott sei, was dem klschen Publikum sehr schmeichelte.
Als genug Honig um den Mund des Publikums geschmiert worden war, wurde mit "Gotteskrieger" weiter gemacht.
Zwischendurch wurde immer Werbung fr den Osten gemacht und das Publikum in ostdeutscher Geographie geprft.
Mit "Die Odyssee Der Leidenschaft" beendeten NARZISS ihren Auftritt.

As We Fight

Hielt sich das Publikum bei NARZISS noch zurck, ging bei AS WE FIGHT vor der Bhne die Post ab. Die Dnen wussten von der ersten bis zur letzen Minute des Sets mit ihrem beraus brachialen Metalcore zu begeistern und den Pit zum Kochen zu bringen. Im Gegensatz zu NARZISS quasselten sich AS WE FIGHT zwischen den Songs nicht um den Verstand, sondern zogen konsequent ihr Set durch. Dies bestand aus Songs ihrer beiden Alben "Darkness Of The Apocalypse" und ihrer aktuellen Scheibe "Black Nails And Bloody Wrists", bei denen ich leider ber keine Songtitel verfge und somit auch nichts ber die Setlist schreiben kann. Einzig und allein "Bringing It All Together" war mir vom Namen her bekannt und hier wurde dann ein wenig heftiger vor der Bhne aufeinander eindroschen.
Bis dato dachte ich eigentlich die Metal Szene htte auf Spandex-Hosen ein Vorrecht, doch wurde ich an diesem Abend durch den zweiten Snger von AS WE FIGHT eines besseren belehrt. Denn dieser wusste durch diese Hose und sein Achsel-Shirt sehr zu amsieren, aber durch seine sngerischen Fhigkeiten wusste er auch bestechen.
Alles in allem eine kurze, aber dennoch voll und ganz zufrieden stellende Show, fr die es sich wirklich gelohnt hat in die Domstadt zu fahren.
Gegen halb zwlf war dann der Spa nach einer Stunde zu Ende, so dass wir nach kurzem herumposen und Klingelmnnchen spielen den Heimweg antraten.

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