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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing MADBALL, SWORN ENEMY, SINCE THE FLOOD
Ort Mnster, Triptychon
Datum 08.11.2005
Autor Thomas Roos
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Bis Mnster ist es schon ein Stck, weshalb ich mich gleich nach der Arbeit aufmachte. Dichter Verkehr und Baustellen auf der Autobahn hielten mich jedoch ziemlich auf. Aufgrund kleinerer Querelen an der Kasse und einem recht frhen Beginn habe ich somit von SINCE THE FLOOD wohl nur noch die Hlfte mitbekommen. Sofern es denn heute wieder zum Set gehrte, habe ich daher leider auch das Cover von BURIED ALIVEs "Watching You Die" verpasst. Dafr habe ich mit "24K" aber zumindest den besten STF-Song mitbekommen. Erwhnenswertes gab es aber auch nicht weiter zu vermelden, denn die Band schien dem Publikum auch weitestgehend unbekannt zu sein.

Since The Flood Since The Flood

SWORN ENEMY sind das natrlich nicht. Wie gewohnt wurde Sal auch nicht mde, die Verffentlichung des neuen Albums anzukndigen. Darauf warte ich gespannt, denn die beiden neuen Songs kommen echt fett. Ich habe allerdings den Eindruck, dass SE versuchen, auch die alten Sachen live nun heavier zu gestalten, wodurch sie von mal zu mal ein wenig langsamer und dafr stampfender rber kommen. Das hrt sich schon cool an, nimmt aber auch irgendwie den Schwung raus, fr den ich die "As Real As It Gets" so sehr mag. Ich finde, die alten Sachen sollten sie so belassen wie sie sind, aber vielleicht muss ich mich da auch nur dran gewhnen.

Sworn Enemy

Bei MADBALL wurde Hoya doch schmerzlich vermisst. Der Ersatz von Kill Your Idols macht seinen Job zwar fehlerfrei, aber er ist es eben nicht, den die Leute sehen wollen. Ohne Hoya fehlt einfach was. Dafr war die Songauswahl wieder Zucker. Neben "Adapt And Overcome", "For My Enemies", "Heavenhell", "Behind These Walls", "Legacy" und "Timebomb", mit denen man das neue Album ausreichend prsentierte, gab es auch von jedem anderen Album den Titel-Track zu hren und noch gengend alte Knaller wie beispielsweise sogar "Never Had It". Das letzte Drittel des Sets bestand gleich nur aus Songs der ersten beiden Alben. Auch die "Hold It Down" kam ausreichend zu ihren Ehren, lediglich die "Look My Way" wurde wie gewohnt nicht weiter bercksichtigt. "It's My Life braucht man eigentlich gar nicht zu erwhnen, denn dieser Song wird sicher niemals aus dem Live-Set gestrichen werden.

Madball Madball

Zu Beginn hatte es Freddy noch etwas schwer die Crowd zu mobilisieren, aber die wurde mit der Zeit immer munterer, vor allem, wenn ltere Songs dargeboten wurden. Hhepunkt war fraglos "Set It Off". Zumindest was die Songs betrifft. Ansonsten war der nicht alltgliche Hhepunkt der Show der Moment, in dem Freddy von der Bhne in den Pit runter stieg und einem nervenden Besoffenen die Fresse poliert hat, nachdem er ihn vorher sogar noch gewarnt hatte. Tja... wer nicht hren will, muss fhlen. Anschlieend erklrte er dem restlichen Publikum, dass er kein Prolet sei, sondern jeden einzelnen Menschen mit dem Respekt behandeln wrde, den er auch selbst erwartet, weshalb er das Verhalten dieses Vogels ihm gegenber nicht akzeptieren konnte. Er entschuldigte sich dafr, dass die Leute diese Szene mit ansehen mussten, machte aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass es noch viel schlimmer htte ausgehen knnen. Mann, was hab ich gelacht. Der Typ tauchte kurz spter noch mal auf und nachdem er im Pit wieder rumgenervt hatte, bekam er gleich noch mal von einem Zuschauer eine verpasst. Dann war er aber wirklich bedient und lie der Show ihren Lauf. Die hat sich nach einem etwas holprigen Beginn wie gesagt richtig gut entwickelt. Schade nur, dass "Hardcore Pride", obwohl er eingeplant war, nicht gespielt wurde. Aber das verkrzte das Set ja auch nur um 15 Sekunden... haha.

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