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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing JON OLIVA, SAIDIAN
Ort Aschaffenburg, Colos Saal
Datum 07.10.2005
Autor Olaf Reimann
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Die typische Anfangsnervositt sprt man SAIDIAN noch an, denen die Aufgabe zuteil wird, die recht gut gefllte Halle einzustimmen auf den groen Meister JON OLIVA. Mit relativ hohem Gesang und nicht gerade bestem Sound ausgestattet, verbreitet der keyboarduntersttzte Metal der Esslinger nicht mehr als die typische verhaltene Stimmung in einem Publikum, das ausschlielich auf den Headliner des Abends wartet. Mit ihrem Album "For Those Who Walk The Path Forlorn" wird der Fnfer aber bestimmt seinen Weg machen.

Jon Oliva  Jon Oliva

Als JON OLIVA und seine Mannen die Bhne betreten brandet sofort ein riesiger Jubel auf. Die Begeisterung wird im gesamten Verlauf des Gigs nicht abnehmen. Die Halle ist zwar gut gefllt, man kann aber trotzdem selbst in den vorderen Reihen bequem headbangen ohne anzuecken. "New York City Don't Mean Nothing" erffnet den Reigen von SAVATAGE-Hits, die heute Abend absolute Prioritt in der Setlist haben. Bereits das zweite Stck "Jesus Saves" lsst die Halle ausflippen. JON OLIVA ist bei bester Laune und seine Mitstreiter lassen fast vergessen, dass nicht SAVATAGE komplett auf der Bhne stehen. Der unverwechselbare Einstieg in das grandiose "Gutter Ballet" lsst auch die letzten Besucher die Theke verlassen, um das nun folgende Feuerwerk an Klassikern zu genieen: "Hounds", "Tonight He Grins Again", "Strange Reality" und "Ghost In The Ruins" inklusive Mammut-Gitarrensolo im Duett. Klasse! Ein interessantes "Medley" aus verschiedenen Songschnipseln, das ich mit "Go!" betiteln wrde, leitet ber in das gttliche "Believe", bei dessen Beginn der Meister einen Fan um eine Zigarette bittet, um anschlieend das Stck genial zu zelebrieren.

Jon Oliva  Jon Oliva

berhaupt muss man JON OLIVA bescheinigen, dass er seine Songs nicht nur singt und spielt, sondern lebt. Er ist mit Haut und Haaren bei der Sache und wirkt deshalb sehr sympathisch. Mit "City Beneath The Surface" geht's weiter im Programm bevor "Sirens" bereits den letzten Titel des Abends darstellen soll. Unter lautem Jubel verlsst die Band die Bhne, um sich kurze Zeit spter eindrucksvoll zurck zu melden. "Power Of The Night" vom gleichnamigen Album und das obligatorische "Hall Of The Mountain King" bilden nicht nur in der Setlist den krnenden Abschluss. Ein Abend voller SAVATAGE-Klassikern ist ein toller Abend! Bis zum nchsten Mal, Jon!

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