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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing UNITED METALHEADS FESTIVAL 2005
Ort Wuppertal, Die Brse
Datum 02.09.2005
Autor Thorsten Dietrich
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Kleine Festivals, die nur einen Tag dauern sind in letzter Zeit echt mein Ding! So auch das UNITED METALHEADS FESTIVAL in Wuppertal, welches mit Eintrittspreise von 6,60 € (VVK) und 8,50 € (AK) in dieser Zeit wohl absolut einmalig sein drfte! Die Bands spielten ohne Gage und konnten auf circa 550 Gste treffen.

Flyer

Als wir mit unseren Freunden von den Metalheads Remigiusland, die REBELLION im April 2006 als Headliner ihres Festivals haben, in Wuppertal nach kurzer Kurverei durch die Stadt in der Brse ankamen, war es kurz nach 19:00 Uhr und ATAVISM hatten leider schon gespielt.

LIGEIA um Frontfrau Dani Unglert spielten schon mit "Walpurgis Night" auf und gaben richtig Gas. Hingucker war natrlich Frontblondine Dani, die wie eine jngere Version von Doro Pesch wirkte und recht gut mit ihrer Stimme rberkam. Aber auch Bassist Michael Sommer und Gitarrist Jrg Mayer legten sich ins Zeug und waren genauso wie Dani oft in Bewegung. Optisch hatte Dani natrlich wegen dem sehr metallisch und auch knappen Outfit mit blonder Wallemhne die Augen auf sich gerichtet und konnte sich gut in Pose setzen. 100% Metal mit vielen Elementen aus den guten 80ern, der einen Tick frischer als auf dem ordentlichen Debt "Gloria" rberkam. Bin mal auf das Zweitwerk gespannt.

Tracklist LIGEIA:

  • Walpurgis Night
  • Heaven Is Hell
  • Maid Of Orleans
  • Gloria
  • Mistress Of The Night
  • Nevermore
  • Beyond The Sky
  • Thunderstorm
  • Children Of The Lost
  • Last Desire

Nach der obligatorischen Umbaupause entern THE MYSTERY die Bhne, ein junges Quartett, welches von einem der Macher - Mario Decher - gemanaget wird und ber Lokalmatadoren-Status verfgt. Vor der Bhne war echt viel los und dabei war es zur frher Stunde bei LIGEIA schon nicht leer. THE MYSTERY geben auch direkt Gas und wirken auf mich gigantisch! Das kann auch daran liegen, dass ich die gutklassigen Songs endlich mal in besserem Sound als auf der bald erscheinenden CD "Scars" zu hren kann, die vom Sound echt nicht doll ist. Live zeigten die Mnner um die wirklich begabte Sngerin Denise Olbrich, dass man hungrig ist und so toppten sie den nicht schlechten Auftritt von LIGEIA mit links! Besonders Gitarrist Alex Martin war hinter seiner Sonnenbrille der Spa an der Sache anzusehen und fegte von einer Bhnenseite zur anderen oder suchte den Kontakt zum Publikum. Die Idee mit der Brille kann aber auch gut sein, wenn man nicht erkannt werden mchte. Ich sa neben spter dem Mann und habe ihn erst nicht erkannt (Nein, es war nicht der Alk, liebe Kollegen!) Insgesamt waren THE MYSTERY, brigens auch nur mit einer Gitarre und ohne Keyboarder, etwas moderner ausgerichtet als LIGEIA und werden mit Sicherheit mit ihrem melodischen Metal ihren Weg gehen!

Tracklist THE MYSTERY:

  • Intro
  • Vengeance is mine
  • Fading away
  • 1.000.000 light years away
  • Restless heart
  • Ignore the signs
  • Scars
  • Another day in hell
  • Broken
  • Facing the storm
  • Running from the law
  • Revolution
  • Everytime
  • Inside my heart
  • Schizophrenia
  • Revenge

Nun erklommen endlich REBELLION die Bhne, auf die ich sehr gespannt war, da ich die Combo noch nie live erlebt habe und schon immer sehen wollte.
Gitarrist Bjrn Eilen wird die nchste Zeit nicht live spielen knnen, da er Gehrprobleme hat. Seine Vertretung war die Gitarristin Simone Wenzel. Diese machte bei dem Gig einen schchternen Eindruck aber einen ordentlichen Job, wobei die Frontmnner klar Mike Seifert (Gesang) und der mchtig schwitzende Dauergrinser Thomas Gttlich (Bass) waren, die von Leadgitarrist Uwe Lulis immer die Riffs um die Ohren geballert bekamen. Frontmann Mike war mit Patronengurt, Ledermantel und hohem Wuchs optisch ein respektabler Metalfrontmann, der es auch mit den richtigen Posen und Gesten schaffte, das angeheizte Publikum auf die Rebellenseite zu ziehen. Stimmlich hatte er sich gut gemacht und kann hoffentlich bald die vakante Lcke von Matt Barlow in der Szene einnehmen. REBELLION waren somit ganz klar der Sieger des Abends und spielten mit leichten Augenmerk auf die neue Platte einen ausgewogenen Mix der drei Scheiben und man konnte ihnen kaum anmerken, dass sie seit Februar keine Gigs mehr absolviert hatten. Auch wenn der Sound nicht prall war ein toller Gig, den MAJESTY nicht bertreffen konnten.

Tracklist REBELLION:

  • Intro
  • Ynglinga Saga
  • Eric The Red
  • The Sons Of The Dragonslayer
  • The Prophecy
  • Ragnhild's Dream
  • Born A Rebel
  • Through The Fire
  • Dragons Fly
  • Harald Hadrade
  • Canute The Great
  • Letters Of Blood
  • Rebellion
  • Disdaining Fortune

MAJESTY waren natrlich ein wrdiger Headliner und gaben wie immer alles, aber ich denke das Auergewhnlichste war der drahtig-schlanke Frontmann. Nein, die Band hat keinen neuen Snger, Tarek Maghary hat nach dem Verlust einiger Kilos und der Schenkelbrste im Gesicht einfach weiter gemacht und ist kaum wieder zu erkennen. Da sollte er die olle Lederweste besser gegen ein enges Shirt tauschen. Der Rest der Band wirkte wie bei meinem letzten Gig der Band auf dem "Headbangers Night Festival" uerst motiviert-agil und besonders Leadgitarrist Rolf Munkes schien in den Solos aufzugehen, doch die Fans waren leider schon unverstndlicherweise weniger geworden, aber trotzdem wurden MAJESTY noch gebhrend gefeiert. Auch wenn ich gut einen im Tee hatte, war ich froh, dass die ganz blen Klischeeansagen nun nicht mehr kommen und man lieber die Musik sprechen lie. Guter Gig mit dem berraschungssong "The Last Revolution". Auf das fr 2006 angekndigte Album bin ich mehr als gespannt: Hail To MAJESTY!

Tracklist MAJESTY:

  • Intro
  • Reign In Glory
  • Hail To Majesty
  • Heavy Metal Battlecry
  • Into The Stadiums
  • Last Revolution
  • Epic War
  • Troopers Of Steel
  • We Will Ride
  • Metal Law
  • Ride And Fight
  • Sword & Sorcery
  • Fields Of War
  • Metal Son
  • Metal To The Metalheads

Fazit: Geiler Abend, geiler Laden, geiler Eintrittspreis, limitierte gnstige Shirts und nette Leute. Wie sagt Arnie doch immer: "I'll be back!" Das nenne ich 'nen echt fanfreundlichen Abend!



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