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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing BORN FROM PAIN, END OF DAYS, THE PLATOON, NEAERA, HARDFLIP, EMBRACED BY HATRED
Ort Mnchengladbach, Projekt 42
Datum 07.08.2005
Autor Thomas Roos
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Mann, auf die Show hab ich mich schon lange gefreut. BFP hat man ja frher fter in der Gegend gesehen, jetzt touren sie ja lieber um die halbe Welt. Deshalb ist so eine Gelegenheit immer mal wieder cool. Vor allem weil es sich um eine nette HC-Matinee an einem Sonntag handelte, kam mir das richtig gelegen. Ich denke mir also, ich blase mal ganz lssig die A61 rauf, wo man ja, vor allem an einem solchen Tag, kaum durch Baustellen oder allzu groen Verkehr gehindert wird. Deshalb habe ich mir an dem Tag auch locker Zeit gelassen. Aber schon auf der Autobahnauffahrt begann der Stau-Terror: Hollnder ohne Ende!!! Die pure Invasion. Die haben mit ihren vollgepackten Autos die ganze 61 dicht gemacht und an allen Tankstellen bis zur Grenze fr Riesenschlangen an den Zapfsulen gesorgt. Was geht ab??? Das ich da nicht pnktlich zur Show kommen konnte war klar. Folglich habe ich auch EBH und HARDFLIP verpasst. Entsprechend angepisst kam ich gerade pnktlich zu NEAERA, aber auf den Metalcore hatte ich dann echt keinen Nerv und unterhielt mich nach drei Songs lieber drauen mit BFP-Bassist Rob. Als wenn ich an dem Tag nicht schon genug Hollnder gesehen htte. Zu NEAERA bleibt zu sagen, dass sie fr ihren in MG nicht gerade populren Style zwar natrlich keine berschwngliche, aber trotzdem unerwartet groe Resonanz hatten und den Raum auch nicht leerten, womit ich gerade dort eigentlich fast gerechnet htte. Aber sie hatten auch ein wenig Untersttzung aus ihrer Heimat Mnster dabei.

Danach ging es mit THE PLATOON so richtig los. Die noch recht neue Band hatte ein entsprechend kurzes Set, aber kam in MG natrlich weitaus besser an. Ich warte schon ungeduldig auf das erste Release.

Auch EOD spielten nach ihrer Rckkehr von der Tour mit NAPALM DEATH heute aufgrund der Vielzahl an Bands nur ein etwas verkrztes Set. Aber es reichte aus, um den Pit zum Kochen zu bringen.

Dann waren BFP an der Reihe. Schon wieder Hollnder. Aber jetzt waren sie da, wo man sie sehen wollte: auf der Bhne. Und das war verdammt gut. Nicht dass ich sie in letzter Zeit gar nicht mehr gesehen htte, aber es war eben woanders oder auf greren Festivals. Im Vergleich zu frher schafften sie es heute aber, mal locker 200 Leute zu ziehen. Man sieht also, wie sich die Zeiten gendert haben und die Band gewachsen ist. Wie mittlerweile gewohnt wurden wieder Songs der drei Alben gespielt, whrend die MCD leider komplett vernachlssigt wurde. Das machte die Show zwar nicht unbedingt schlechter, einen Song wie "Immortality" oder "Christborn" wrde ich trotzdem gerne noch einmal live hren. Hhepunkt der Show war der vorletzte Song "When We Were Kings", bei dem Marcel Strter das zweite Mikro bernahm und wieder alles in Grund und Boden gespielt wurde. Wie frher eben.

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