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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing DO OR DIE, SETTLE THE SCORE, BLACK FRIDAY 29, END OF DAYS, CHEAP THRILLS
Ort Mnchengladbach, Aquarium
Datum 25.05.2005
Autor Thomas Roos
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Jetzt konnte ich also auch endlich mal Cheap Thrills sehen. Bisher immer verpasst, kannte ich sie nur vom Hren/Sagen. Was ich bisher hrte war stets positiv und mit ihrem tighten Auftritt wurden sie dem auch gerecht. Die Coversongs "Kickback" und "Friend Or Foe" der beiden NYHC-Legenden Breakdown und Agnostic Front machten klar, wo Cheap Thrills ihre Einflsse her nehmen.

End Of Days

End Of Days fuhren danach ihr fettes Metal-Brett. Ich mag die Leute und gerade "Unbreakable" ziehe ich mir immer wieder gerne rein. Mit der Zeit lagen sie mir aber doch etwas zu schwer im Magen und ich war nicht traurig als das Set zu Ende war. Die allgemeine Publikumsresonanz hielt sich heute aber auch in Grenzen.

Settle The Score

Mit Black Friday 29 war die zweite Band aus dem Pott an der Reihe. Jetzt gab es aber wieder echten Hardcore. Und zwar mit viel Old-School-Einschlag. Das ging mir auf jeden Fall besser ab. Im Gegensatz zu vielen Shows, die ich vorher schon von ihnen gesehen hab, schafften sie es diesmal aber nicht so richtig, die Leute mitzuziehen. Lediglich bei den beiden Coversongs ging ordentlich was ab. Bei den eigenen Sachen kann man hchstens von einem kurzen Aufbumen sprechen.

Settle The Score

Aber es sollte ja auch der Abend von Settle The Score werden, die heute das Release ihres zweiten Albums "Five Knuckle Philosophy" feiern wollten. Begonnen wurde auch genau wie auf dem Album mit "Taste My Glory", der ja schon hinlnglich bekannt ist und auch entsprechend abgefeiert wurde. Diese Stimmung kam lediglich bei "Blood & Sweat" noch mal auf, wobei der dem ein oder anderen vielleicht von Bloodstring noch bekannte Bodo als Gastsnger mit auftrat. Aber auch ansonsten war die Show wirklich gut, kam aber nicht ganz an die Release-Show des ersten Albums heran. Mit "Got Sick" wurde als Zugabe noch mal eine richtig alte Kamelle ausgepackt. Unrhmliches Highlight war sicher die natrlich mal wieder vllig unntige Schlgerei, die sogar einen Krankenwagen erforderlich machte. Aber manche Typen raffen es echt nicht, sich auf Shows zu benehmen. Eine ganze Weile schien es wirklich mal ruhig geworden zu sein, aber grade in letzter Zeit sehe ich so einen Schei wieder hufiger. Kann aber manchmal auch ganz unterhaltsam sein.

Do Or Die

STS htten auf ihrer eigenen Release-Show besser als letztes gespielt, denn so haben sie Do Or Die zwar die Headliner-Position, aber damit auch einen ziemlich undankbaren Slot berlassen. Da die ganze Show ohnehin viel spter als geplant startete, trug die voran geschrittene Uhrzeit sicher auch noch einen kleinen Teil dazu bei. Viele Besucher hatten sich jetzt nmlich schon auf den Heimweg gemacht und auch whrend dem Auftritt leerte sich der Saal zusehends. Zudem hatte vor allem Gitarrist Luigi mit erheblichen technischen Problemen zu kmpfen. Trotzdem waren noch einige Zuschauer da, die wirklich auf DOD gewartet hatten und manchmal wurde doch noch ein wenig abgetanzt. Respekt an den Mann, der den Handstandberschlag mit anschlieendem Salto hinlegte. DOD spielten sowohl alte als auch neue Songs aller drei Alben, waren ganz froh mit ihrem Auftritt, htten die Headliner-Position aber vermutlich gerne eingetauscht.

Do Or Die

Das Konzert war an und fr sich recht gut, obwohl ich die Bands, mit Ausnahme von Cheap Thrills natrlich, alle schon besser gesehen habe. Als wirkliches Manko empfand ich mit fast 1 Uhr morgens aber das spte Ende.

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