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24. November 2014 - Uhr
 
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695 Reviews in der Datenbank
Billing NIGHTWISH, TRISTANIA
Ort Trier, Arena
Datum 22.02.2005
Autor Thorsten Dietrich
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Verdammt dick im Geschft sind die Finnen Nightwish, die an einem Dienstag Abend in der Trierer Arena, direkt am Ende der Autobahn spielten. Als wir dort ankamen, bot sich uns ein Verkehrschaos wegen der vielen Parkplatzsuchenden. Nach wenigen Minuten des Herumfahrens fanden wir aber vor der groen Halle, die oft fr Sportveranstaltungen genutzt wird, einen schnen Parkplatz. Geht doch!
Die beiden Eingnge waren vollgestopft, aber Frechheit und Gre siegten. Also schnell freundlich an der Schlange vorbeigeschlichen und ab in die Halle. Tribnen, Treppen und Menschenmassen bestimmten das Bild, welches nur von gelegentlichen Bier- und Futtertheken unterbrochen wurde. Der Laden war echt riesig und jede Menge Leute saen auf den Rngen, wo viele auch whrend des ganzen Konzertes sitzen blieben. That's Metal!

Tristania Tristania
Um 8 Uhr starteten Tristania ihren gut 45 Minuten langen Gig, der mir aber wie eine Ewigkeit vorkam. Eingetaucht in blaues und braunes Licht, was sich (Achtung Ironie) fr Bilder toll eignete, bestritten die Norweger um Frontkehlchen Vibeke die Show. Das Septett zeigte sich engagiert, aber der Sound war nicht der Beste. Ich fand die Situation mit drei Snger/innen etwas albern, da einer oder zwei immer wie bestellt und nicht abgeholt herum standen, wenn nichts zu tun war. Vibeke machte in so Zeiten auch mal gerne ein Schlangentnzchen, whrend der eine oder andere mnnliche Kollege schon mal versuchte das Publikum zu animieren, welches sich aber wenig regte und wohl nur auf Nightwish wartete. Ist etwas hrter, dsterer und grunziger die Mucke der Norweger! Tristania sind nicht schlecht und auf CD wirklich gut, aber als Liveband in diesem Rahmen vielleicht nicht die beste Wahl. Ich glaube in einem Club wrde das Ganze auch anders rberkommen.
Tristania
Nach einer stattlichen Umbaupause, in der wir uns ber die Merchandise-Preise mokierten, wo ein Shirt 25 und ein LS satte 30 Euro kosteten, begannen die Headliner Nightwish mit schner Lightshow. Nach dem Intro krachten Pyros, welche das Tristania-Backdrop runterrissen und ein riesiges Nigtwish-Backdrop erschienen lieen. Riesiger Jubel im Publikum und die Band stieg mit "Dark Chest Of Wonders" vom Goldalbum "Once" ein. Alle in der Band und auch die gern mal zurckhaltend wirkendende Tarja waren wirklich gut gelaunt und mal ehrlich, bei so viel Publikum muss man ein Grinsen im Gesicht einzementiert haben! Mein Kumpel meinte dann bei manchen Teenies, die an uns vorbeiliefen: "Ich wei, warum es hier so voll ist, die eine Hlfte kennt die Band von der "Mc Chart Show" und die andere von "Top Of The Pops!"
Nightwish Nun ja, ganz so war es nicht, aber schon arg gemischt: Normalos, Pornobalken, ltere Leute, auch Eltern genannt, Metaller, Kuttentrger, Gothics; alle kamen und es war so friedlich und gesittet wie auf einem Pfarrfest in einem Provinzdorf um die Ecke. Es wurde geklatscht und geschaut, das war es aber auch. Die Rnge waren immer noch voll besetzt!
Direkt fiel mir der fette Sound auf, der auch leider teilweise keine Kunst war, wenn man ihn auf die orchestralen Parts und Chre bezieht, die natrlich vom Band kamen, was auch nicht anders geht bzw. eine Kostenfrage ist.
Nightwish Nightwish boten den Fans ein buntes Programm, dessen Hauptanteil logischerweise die Songs der letzten beiden Alben "Once" und "Century Child" darstellten. Obwohl unter uns gesagt htten es nicht direkt sieben Songs von "Once" sein mssen! Spielfreudig und agil wurde mit Feuerfontnen und Pyros um sich geballert, dass es ein Augenschmaus war. Deshalb durfte man auch nur fr einen Song in den Fotograben, wo das grelle Licht meine Bilder so scheie werden lieen, so dass ich sie zu 99% in die Tonne gekloppt habe. Nach ein paar Songs brauchte Tarja, deren Gesang ja auch nicht einfach ist, eine Pause, was eingefleischte Fans kennen. Dann zockt der Rest der Band immer eine Coverversion zur berbrckung, welche Bassist Marco Hietala immer singt. Ich fand die Songs frher ("Wild Child" z.B.) nie so passend und war mit dem Song in Trier "High Hopes" (Pink Floyd) etwas zufriedener, da er besser zu Marco passte. Tarja kam mit neuem Oufit wieder und es folgten erneut eine Menge Hits, wo die Adaption von "The Beauty And The Beast" mir wirklich eine Gnsehaut verpasste, was auch das finnisch gesungene Lied, die Ballade "Kuolema Tekee Taiteilijan" schaffte, die ganz allein von Tarja (diesmal in einem Kleid) und Tuomas am Keyboard intoniert wurde.
Nightwish Am Ende gab es dann natrlich noch "Nemo" sowie "Wish I Had An Angel" und nach ca. 90 Minuten war der Spa leider vorbei. Das war schade, da Nightwish kein Lied vom Debt auer der Killerballade "Sleeping Sun" gespielt haben, aber man kann ja nicht alles haben und die Band hat ja auch vier Alben auf dem Markt. Cool war der Konfettiregen und dieser Regenvorhang, bei dem wir uns in bester "Galileo"-Manier fragten, wie der wohl funktioniert. War ja nicht echt. Wer was wei: Bitte Melden!

Fazit: Tolles Konzert, hohe Preise, viele Leute und etwas kurze Spielzeit, wobei das natrlich Ansichtssache ist, zumal ich nicht wei, wie lange Tarja so singen kann/darf/soll.
  1. Dark Chest Of Wonders
  2. Planet Hell
  3. Come Cover Me
  4. The Kinslayer
  5. The Siren
  6. Phantom Of The Opera
  7. High Hopes (Pink Floyd Cover)
  8. Bless The Child
  9. Wishmaster
  10. Kuolema Tekee Taiteilijan
  11. Slaying The Dreamer
  12. Nemo
  13. Sleeping Sun
  14. Ghost Love Score
  15. Wish I Had An Angel
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