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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing 69 EYES & THE VISION BLEAK
Ort Frankfurt, Batschkapp
Datum 13.02.2005
Autor Markus Mwis
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Der Einzige Grund fr mich sonntags abends nach einem sehr schlaflosen Wochenende nach Frankfurt ins Getmmel zu strzen waren nicht etwa The 69 Eyes oder gar die grosse weibliche Anhngerschaft.. Nein! Mein Anliegen galt ganz allein den Gothic Metallern mit der fetten Gitarrenwand samt Atmosphre: The Vision Bleak.

Einlass war um 20 Uhr und - wie sollte es auch anders sein als ich endlich nach einer beinahe ewig whrenden Parkplatzsuche um 20:15 Uhr dort ankam, war der Vorplatz der Batschkapp immer noch proppevoll. berall standen Gothic-mssig anmutende Mdels mit ihren Freunden oder aber auch im Doppelpack - durchmischt mit einigen hartgesottenen Metallern ; u.a. waren ein paar Dimmu Borgir Shirt- und Kutten-Trger der Heavy-Metal-Zunft vertreten - in der Gegend herum und warteten sehnschtigst darauf endlich die Halle betreten zu knnen. Die Batschkapp war an diesem Abend ausverkauft, und dementsprechend wollte sich jeder natrlich einen mglichst guten Platz sichern, was aufgrund des geringen Platzes fr jeden Einzelnen in der Batschkapp doch schon ein schwieriges Unterfangen war.

Dann kurz nach 21 Uhr kamen mit etwas Versptung die Leute auf die Bhne deretwegen ich in Frankfurt war: The Vision Bleak! Und sie begannen zu rocken. Es war wirklich eine sehr geniale ca. 40-mintige Show, whrend der die Lieder von ihrem Debut-Album "The Deathship Has A New Captain" in vernderter Reihenfolge dargebracht wurden. Schade dass nicht mehr Zeit zur Verfgung stand, es htte mich und auch einige andere gefreut. Wobei man sagen muss, dass der Sound am Anfang zu viele Hhen hatte und nicht ganz gut ausgewogen war. Allerdings besserte sich Selbiger innerhalb von 2 Liedern und ab dann konnte man lediglich bemngeln, dass zwischendurch kurzzeitig das Mikro von Frontmann Allen B. Konstanz nicht richtig zu funktionieren schien. Leider gab es keine Zugabe, aber die Musik schien auch nicht direkt das ganze Publikum angesprochen zu haben.

Nach einer ca. 30-mintigen Umbaupause betraten The 69 Eyes die Bretter die die Welt bedeuten. Dann wurde wiederum gerockt, allerdings eher mit einem recht eintnigen Programm, was dennoch musikalisch gut dargebracht wurde. Der Snger hatte beispielsweise anscheinend keinerlei Probleme damit die ca 90-mintige Show durchzusingen. Der Sound war insgesamt sehr fett und gut differenziert/ausgewogen. Dummerweise wurde es auf die Dauer aber wirklich zu eintnig und langweilig und jeder Song schien sich nahezu zu hneln. Selbst der Schlagzeugrhythmus war weitestgehend derselbe - inklusive dem Gehabe des Drummers, der genug Zeit hatte seinen linken Arm zwischendurch immer wieder mal auszustrecken und dann wieder zur Snare Drum zu fhren. Von der Show her fand ichs nicht wirklich mitreissend sondern eher einschlfernd, was vom grssten Rest des Publikums allerdings anders gesehen wurde: The 69 Eyes wurden trotz alledem regelrecht umjubelt.
Nach deren normalen Show war dann allerdings schon Ende, Zugaben gabs trotz Forderung von Publikumsseite aus keine. Kaum zu verwundern, dass der Backstage-Bereich regelrecht von "jungen Damen" (oder sollte ich besser "Dmchen" sagen) belagert wurde. Soweit ich das mitbekommen habe, rgerten sich sogar gewisse Bandmitglieder der Headliner-Band darber, dass sie von dieser Gattung Frau weitestgehend verfolgt werden. Naja.. man sollte sich eben vorher Gedanken darber machen, in welchen Bands mit welchem Image man mitspielt.

Alles in allem trotz allen negativen Punkten dennoch ein schner Abend. Allein fr The Vision Bleak hat sichs allemal gelohnt, weiter so! Ein Grund mehr sich aufs Summer Breeze zu freuen.
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