Navigation
                
24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing BEHEMOTH, KRISIUN, RAGNAROK, INCANTATION
Ort Trier, Exil
Datum 29.10.2004
Autor Dennis Wosnitza
>> Als E-Mail versenden

INCANTATION

Durch meinen Schichtdienst bis 20.30 Uhr und die Anreise von ca. 95 km, was eine knappe Stunde Anfahrt bedeutete, konnte ich Incantation nicht wahrnehmen! (Beginn des Konzert 20.30Uhr laut Eintrittskarte)
Laut ihren CDs sind Incantation ein stilistischer Streich von absoluter Extravaganz, roh und ungeknstelt, mit schnellen Riffs. J.C. Reifert legt mchtig vor, die Band zieht nach. Klasse!

Dennoch stand nach meiner Ankunf fest: ber 260 Leute wollten sich and diesem Abend die vier Bands nicht entgehen lassen.

RAGNAROK

Traditionelle schwedische Blutorgie nach alter Sitte, Ragnarok erffneten ihren Reigen mit brutalem Gitarren, hmmernden Trommeln und kreischender Stimme, Schminke, Blut in berfluss. Black Metal nach gerader Linie, welche die schwarze Szene Schwedens zeigt und ihre Gestalt in Trier annahm. Die Menge, die sich versammelte, war von Anfang an dabei.
Kurz: schnell, laut, satanisch!!!

KRISIUN

Die Death-Brder Brasiliens riefen zum allgemeinen Auflauf, welcher nicht ungeshnt blieb!!!
Alex, Moyses und Max zeigten der Menge, wie sie Ihren Stil vertreten!!! Superschnelle Gitarre, ultrakrasse Hellhammers (dank saugeilem Solo, welches berzeugte) und Stimmengewalt - basstechnisch gesttzt. Songs der Neuerscheinung "BLOODSHED" wie der Opener "Slain Fate" zogen alle in seinen Bann. "Eons" und "Crosses Towards" heizten gewaltig ein, auch die alten Metzelstcke kamen ohne Reue... Hail to Krisiun. Leider war die Stunde zu schnell vorbei, eine Zugabe nach der Schweiorgie war nicht drin. DANKE, gelungener Gig der Co-Headliner.

BEHEMOTH

Alles begann mit lieblichen Tnen aus den Boxen, nur dann mit dem Opener "Antichristian" & "From The Pagan" zeigten die Herren von Behemoth klare Linien. Abrumer a la "Conquer All" lieen die Menge in Trier zu einer aggressiven Rotte werden.
Beim Anklang von "Demigod" erboste sich erneut der Keller und es wurde musikalisch old School artig gezeigt welches Death Metal-Potenzial noch herrscht... Als nach 1,5 Stunden die Black/Death-Orgie mit "Pure Evil" zu Ende ging waren alle zufrieden. Nergal ohne Grenzen Kurz: Mit Schminke im Gesicht grunzte er bse in den gefllten Keller BEHEMOTH = BRUTAL!!!!
Perfekte umgesetzter Sound, der durch (dank Tontechnik) knallende Solis und Bassqulereien eine saubere Umsetzung ihres neuesten Outputs fand. Die Aufteilung der einzeln gespielten Stcke sind klar nach Schema, um die Brutalitt der Band wiederzugeben: "episch, hymnisch, hart". Eine wahre Meisterleistung der Polen!!! HAIL TO BEHEMOTH...

Setlist:
  1. Antichristian
  2. From The Pagan... Meru Ra Ma
  3. Conquer All
  4. Mekan
  5. Act On Rebellion
  6. Transilivanian
  7. Intro
  8. Demigod
  9. No Sympathy...
  10. Christians To The Nile
  11. Decade On...
  12. Intro
  13. As Above So Below
  14. Chant For Escalation
  15. Pure Evil...
Fazit: Ein gelungener Abend. Wir freuen uns jetzt schon auf Unleashed Ende November in Trier!
<< vorheriges Review
SIEGES EVEN - Frankfurt, Nachtleben
nchstes Review >>
EMBEDDED IN CHAOS MIT JACK SLATER, DECAYIN, LUNAFIELD, CENTAURUS-A - SJZ Siegburg


Zufällige Reviews