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25. Oktober 2014 - Uhr
 
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693 Reviews in der Datenbank
Billing HATESPHERE, DEADSOIL
Ort Koblenz, Druckkammer
Datum 16.08.2004
Autor Andreas Frost
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Als ich hrte, dass HATESPHERE in der Druckkammer spielen, fragte ich mich als erstes: "Wo denn da, bitte?". Denn der Club ist zwar fein, aber fr ein Konzert doch relativ klein. Meiner bescheidenen Schtzung nach passen da etwa 200 zahlende Gste rein. Aber egal, was soll's. Ich jedenfalls freute mich besonders auf HATESPHERE, die mit "Bloodred Hatred" und dem aktuellen "Ballet Of The Brute" zwei wirklich starke Alben rausgehauen haben. DEADSOIL kannte ich bisher nur vom Namen her.
Das Publikum an diesem Abend rekrutierte sich fast ausschliesslich aus Hardcore-Fans, aber auch einige Metalheads fanden den Weg in die Druckkammer. Um ca. 20:10 Uhr enterten dann DEADSOIL die sehr kleine Bhne. Die Jungs gingen von Anfang an in die Vollen und gaben trotz der tropischen Klimaverhltnisse im Club 110% - allen voran Shouter Friedrich Weber. Er war der eigentliche Aktivposten der noch recht jungen Band und schrie sich eine gute halbe Stunde die Seele aus dem Leib. Anfangs hatten DEADSOIL mit einem migen Sound zu kmpfen, der fr meine Begriffe auch viel zu laut war. Das fanden wohl auch einige Anwohner, was prompt die Staatsmacht auf den Plan treten lie, die den Veranstalter gegen Ende des Gigs anwiesen, die Lautstrke zu reduzieren. Das tat dem Gig aber keinen Abbruch, den die knallige Mixtur aus rdem Hardcore und stark SLAYER-beeinflusstem Trash Metal war absolut mitreiend und einfach nur FETT! Dem Publikum schien das alles aber relativ am Arsch vorbei zu gegen, denn auer einem mattenschwingendem Metalhead bewegte sich KEIN EINZIGER Fan vor der Bhne, War das peinlich! Alles stand mit verschrnkten Armen und bs guckend vor der Bhne und quittierte den amtlichen Sound von DEADSOIL mit extatischem Kopfnicken. Echt super. Die Jungs wissen echt, wie man Party macht und die Band motiviert - mannmannmann! Nach einer halben Stunde war der Spuk dann vorbei und die Band verlie sichlich enttuscht die Bhne. Nach einer kurzen Umbaupause kamen dann HATESPHERE! Kaum ertnten die ersten Riffs und vor der Bhne ging die Post - h korrigiere - garnix ab. Dabei boten die Dnen um Ausnahme-Fronter und Obersympathen Jacob Bredahl eine absolut atemberaubende Show. Besonders Jacob mchte ich hier hervorheben, denn er hat bis zum Schluss absolut alles gegeben, um die Lahmrsche im Publikum zum mitmachen zu bewegen. Aber selbst er konnte das Eis am heutigen Abend nicht brechen. Ab Mitte des Gigs fanden sich aber gottseidank noch einige Fans, die den Mut hatten, vor der Bhne die Matten zu schwingen oder in anderer Art und Weise ihr Interesse an der Band zu zeigen. Der Schwerpunkt der Setlist lag natrlich auf den aktuellen Langeisen "Ballet Of The Brute", das live noch einen Tacken brutaler rberkommt als auf der Tonkonserve. Trotz der kleinen Bhne zeigten sich HATESPHERE auerordentlich agil. Klampfer Henrik Jacobsen bangte wie eine wildgewordene Raubsau und Basser Mikael Ehlert poste, was die Schinken hergaben. Jacob Bredahl sichtlich Spass inne Backen - das Grinsen htte ihm nicht mal ein Hell's Angel aus seinem Gesicht prgeln knnen. Real Danish Dynamite! Nach einer knappen dreiviertel-Stunde war dann auch fr HATESPHERE Schicht im Schacht, denn um 22 Uhr musste Feierabend sein. Daran knnten auch einige zaghafte "Zugabe"-Rufe nichts ndern. Aber ich mchte ernsthaft bezweifeln, das die Band noch Bock gehabt htte, gegen Windmhlen zu kmpfen.
Zur Ehrenrettung der anwesenen Fans mchte ich noch sagen, dass die Luft im Club wirklich zum schneiden dick war und einem der Schweiss in Strhmen berall runterlief. Aber im Sommer zieht man in kleinen Live-Clubs auch keine dicken Baggy-Pants und Pullover an, gelle?

Die folgenden Bilder wurden uns freundlicherweise von Egocentric Records zur Verfgung gestellt.

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