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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Billing SUIDAKRA, EQUILIBRIUM, HANDS OF FATE
Ort Koblenz, Suppkultur
Datum 02.07.2004
Autor Philipp Nrtersheuser
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Bisher hatte ich in Koblenz erst selten die Mglichkeit mal was in der Melodic Death/Black Richtung sehen zu knnen, wie es an diesem Freitag mglich war.

Pnktlich um 21 Uhr begannen Hands of Fate mit ihrer Mischung aus sehr melodischem Metal und einer guten Mischung von Gegrunze und Gekreische, lediglich mit einigen der clean gesungenen Passagen konnte ich mich nicht so recht anfreunden, da sie irgendwie leicht schrg klangen. Dennoch lieferten die Jungs vor rund 50 Zuschauern einen wirklich ordentlichen Gig ab, wenn auch der Livesound absolut mies war. Zwar merkte man hier und da Unsicherheiten untereinander aber schlimm wars net. Respekt auch frs tolle "Where Dead Angels Lie"-Cover. Bin auf alle Flle mal gespannt wie es mit dieser Combo in naher Zukunft weitergeht.

Nach rund dreiig Minuten und einer Zugabe rumten sie dann die Bhne und nur wenige Minuten spter begannen Equilibrium. Interessant fiel schon mal auf, dass der Drummer auf nen Keyboardtrack spielen durfte, da hier kein Tastenmensch vorhanden war. Anfangs bemerkte man da auch ein paar Fehlerchen aber nach ein paar Liedern lief hier alles wie am Schnrchen. Die mittlerweile knapp 80 Zuschauern waren auf alle Flle angetan von der interessanten Mischung aus Black Metal und folkloristischen Elementen. Es wurde mitgegrhlt und mitgebangt, sodass auch die Musiker ihren Spa hatten. Als Zugabe gabs dann nochmals das Lied "Met", da die Combo erst ber eine CD mit Songs verfgt, welche dafr aber auch komplett gespielt wurde.

So gegen halb zwlf kam dann der Headliner Suidakra auf die Bhne und spielte ein uerst abwechslungsreiches Set quer durch alle CDs. Teils sehr mittelalterliche Songs wurden von etwas moderneren, harten Liedern ergnzt. So war eigentlich fr jeden was dabei. Besonderen gut gefiel mir noch das richtig schne Akustik-Stck, das mal etwas Abwechslung zu dem sonstigen Geknppel darstellte. Den Zuschauern gefiels und so war es nicht verwunderlich, dass zwei Zugaben gespielt wurden, besonders der Song der nchsten Platte hat mir sehr gut gefallen, leider hab ich mir den Titel nicht gemerkt. Schade war allerdings wieder der etwas undifferenzierte Klang, da es wirklich viel zu laut war. Hier wre weniger mal mehr gewesen. Aber ansonsten ein wirklich cooler Abend mit guter Musik und einer passenden Bandauswahl.
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