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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Bragging Rights 2009
Band FILM
Titel WWE - Bragging Rights 2009
Label/Vertrieb Silvervision
Homepage www.wwe.com
Veröffentlichung 15.04.2010
Laufzeit 172:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Und weiter geht der lustige Namenswechsel-Marathon. Der "Cyber Sunday" (der einzige "interaktive" PPV der WWE) ist tot, es lebe "Bragging Rights", das Live-Pendant zu "Smackdown Vs RAW". Extra fr diese Veranstaltung wurde in den Wochen zuvor mal eben knstlich l ins, im Grunde berhaupt nicht brennende Feuer geschttet um (auer besagtem Videospiel) eine Legitimation fr den PPV zu haben.
So ist es auch kaum verwunderlich, dass lediglich ein einziger Kampf zwischen den Kadern Sinn ergibt. Ausgerechnet dieser erffnet "Bragging Rights" dann auch direkt, kann aber wenigstens halbwegs berzeugen. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch, doch wenn zwei riesige Egos wie das von US Champ The Miz und das von IC Champ John Morrison aufeinander treffen, darf man wohl auch Ansprche stellen. Waren die beiden vor dem letzten Draft doch noch ein unglaublich gut harmonierendes Tag Team, so verbindet die beiden Techniker mittlerweile wohl nichts mehr. Der Kampf an sich war im Grunde auch ganz ok (was bei diesen Kalibern einfach nicht reicht), doch das billige Ende hat vieles zerstrt.
Auch im zweiten Match ging es um die Rivalitt der beiden Kader (... schon gemerkt? ECW findet hier gar nicht statt!) und diesmal sind es die Ladies, die sich behaupten mssen. Dank eines kurz vorher durchgefhrten Diva-Drafts ist die Zusammenstellung dann auch wenigstens erfrischend. So treten Beth Phoenix, Natalya und Women's Championesse Michelle McCool stellvertretend fr Smackdown gegen Kelly Kelly, Gail Kim und Diva's Champ Melina an. Ein schnelles, abwechslungsreiches Match, was bei einem Damen PPV Fight, in dem zudem um keinen Titel geht keine Selbstverstndlichkeit ist.
Wie das folgende "Fatal Four Way" zustande gekommen ist, kann mir wahrscheinlich niemand erklren, haben sich zu World Heavyweight Champion, dem Undertaker und seinem neuen Topfeind CM Punk doch pltzlich noch Batista und Rey Mysterio hinzu gesellt. Der Kampf ist berraschend gut, Langeweile kommt kaum auf und ein schier unglaublicher Turn erwartet die Zuschauer auch noch.
Im Co-Mainevent und letzten Aufeinandertreffen der Kader begegnen sich zwei Teams aus je 7 Superstars... und es war eine weise Entscheidung nur zwei Tage vor "Bragging Rights" 5 der 7 Smackdown Stars auszutauschen, allein weil Drew McIntyre und gerade Eric Escobar einfach noch nicht bereit fr ein PPV Match sind. So durften nun also unter den beiden Team-Captains Chris Jericho und Kane Finlay, R-Truth, Matt Hardy und die Hart Dynasty gegen Team RAW, bestehend aus Kofi Kingston, Big Show, Cody Rhodes, Jack Swagger und Mark Henry unter der Fhrung von DX (mit total verpatztem Feuerwerk zu Beginn) antreten. Das Match war relativ unterhaltsam, bot aber bis auf den Schluss wenig "berraschungen". Bezglich des jetzt schon folgenden Main Events hatte ich die grten Bedenken, hatte sich die Fehde Orton / Cena doch langsam wirklich tot gelaufen. Da konnten smtliche Superstars und Ringsprecher die Story als "THE rivalry" hochloben; mich (und viele andere) haben die Aufeinandertreffen dieser beiden Mnner zuletzt nur mehr gelangweilt(Ausnahme: das "I Quit"-Match bei "Breaking Point"). Wie sollte es also aussehen, wenn der amtierende Champion Randy Orton zum angekndigten letzten mal auf seinen "Erzrivalen" und Herausforderer John Cena trifft?! Ein "Iron Man"-Match wurde angesetzt und mir wurde im Vorfeld Angst und Bange. Diese zwei in einem einstndigen Match? Niemals wrden sie auch nur annhernd am "Michels Vs Hart" Monument von 1996 kratzen knnen (damals lieferten sich Shawn Michaels und Bret Hart eine unvergessene, ber einstndige Schlacht bei Wrestlemania XII!). Das war wohl jedem bewusst und so einigte man sich auf eine weitere Klausel: "Anything Goes!" Damit kam man den beiden unglaublich entgegen, war doch von vornherein klar, dass sowohl Orton als auch Cena nicht DIE Techniker vorm Herrn sind. So ziehe ich denn meinen Hut vor der wirklich sehr guten Leistung der beiden, ganze 60 Minuten nicht einmal langweilig werden zu lassen. Die Extraklausel wurde streckenweise sehr gut genutzt und man kann sogar sagen, dass dieses Match den kompletten PPV um einige Punkte nach oben gedrckt hat.
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