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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Robotworld - Rebellion der Maschinen
Band FILM
Titel Robotworld - Rebellion der Maschinen
Label/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 16.04.2010
Laufzeit 88:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Es gibt Regisseure, die schaffen es sich ein Leben lang mit dem drehen etlicher Schundfilme ber Wasser zu halten. Bestes Beispiel hierfr wre der deutsche Exportschlager in den USA: Uli Lommel. Aber auch bei ihm gibt es zumindest den ein oder anderen anschaubaren Streifen. Dann gibt es Leute wie David Bishop, der diesen Streifen hier verbrochen hat. Doch der "Erfolg" war ihm anscheinend nicht vergnnt, denn "Robotworld - Rebellion der Maschinen" stammt aus dem Jahr 1997, und ist bislang auch sein einziges Attentat auf den Filmfan gewesen. Wenn sich darber jemand wundert, sollte er sich dieses Vehikel mal zu Gemte fhren!
In der Zukunft hat man eine Mglichkeit gefunden, die Perversionen des Volkes zu kompensieren. Man schickt den geneigten Fan von Vergewaltigung, Schlgereien und Mord einfach in Gangsterworld. Dort wird dem Nutzer eine Scheinwelt suggeriert, in der er mit Cyborgs jederzeit machen kann was er mchte. Eines Tages taucht jedoch eine dieser Menschmaschinen auf, und will mit Programmierer Dr. Widmark kurzen Prozess machen. Alsbald merkt aber auch der muskelbepackte Robomann, dass was nicht stimmt, und macht sich zusammen mit Widmark und seiner Kollegin auf, einer Verschwrung rund um das putzige Spielchen auf die Spur zu kommen.
Kurz gesagt: Der Film ist billig, die Darsteller Knallchargen vor dem Herrn und die Synchro teils zum Schieen! Normal muss man hierzu nicht mehr sagen, ausser natrlich, dass enorm dreist von den Klassikern "Westworld" bzw. "Futureworld" geklaut wurde. Aber ich lege das Teil dennoch den Trashfans ans Herz, denn gerade die ab und an herzzerreiend dummen Sprche und die ungewollt (oder doch gewollt) komischen Schlgereien sorgen durchaus fr den ein oder anderen Lacher. Zu mehr taugt der Film leider nicht, und es stellt sich sicherlich die Frage, wie so was jemals eine FSK 18 erhalten konnte. Unter dem Strich gibt es mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit sehr wenige schlechtere Vertreter aus dem B-Kracher Genre, auf die der geneigte Fan wartet. Als Extras gibt es wiedermal den Originaltrailer und die Trailershow, sowie das obligatorische Wendecover.
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