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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Absolution
Band FILM
Titel Absolution
Label/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 16.04.2010
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 3 von 15 Punkten
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Regisseur David DeCoteau kann man durchaus als Vielfilmer bezeichnen! Hat er doch seit 1989 sage und schreibe 64 Regiearbeiten abgeliefert, die allesamt im B- und C-Filmbereich angesiedelt sind (darunter auch zwei "Puppetmaster"-Teile). Bei "Absolution" handelt es sich um einen Science-Fiction Streifen, der in gar nicht allzu ferner Zukunft auf der Erde spielt. Kadett Ryan Murphy wird in eine Militrakademie in der Arktis versetzt, in der Ausbilder Bradley mit eiserner Hand seine Rekruten drangsaliert. Er ist aber nicht zufllig hier, denn er versucht herauszufinden, wo sein Freund abgeblieben ist, der scheinbar spurlos aus der Einrichtung verschwunden ist. Nach und nach offenbart sich ihm aber eine viel grere Bedrohung, als er zuerst erwartet hat, und die Zukunft der Erde hngt von ihm, und einigen wenigen Getreuen Helfern ab.
Was sich hier nach spannender Actionware anhrt, ist in Wahrheit nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Dialogen und Zurschaustellung halbnackter Testosteronbomber! Action sucht man, bis auf die letzten zehn Minuten, vergeblich, und wenn, dann ist auch diese absolut nicht spektakulr inszeniert. Hinzu kommt die doch sehr billig wirkende Ausstattung, denn der Film spielt ausschlielich in unterirdischen Gngen, die futuristisch erscheinen sollen, es aber zu keiner Zeit tun. Dabei darf man noch einen finster dreinblickenden, und harte Sprche klopfenden Richard Grieco ("Booker", "21 Jump Street") als Ausbilder Bradley beobachten, sowie Mario Lopez ("California High School", "Pacific Blue") als kraftstrotzenden und ehrhaften Kadett Murphy. Die beiden hat sicherlich akute Geldnot geplagt, um bei einem solchen Streifen mitzuwirken. Da reit auch Nacktmodell Jamie Pressly(zwei Mal Playboy, Bodydouble fr Drew Barrymore) und Darstellerin ("Tomcats", "Joe Dreck") nichts mehr raus, von der man ohnehin kaum etwas zu sehen bekommt. Empfehlenswert ist dieses Machwerk sicherlich ausschlielich fr Trashfans bzw. ganz harte Verfechter uninspirierter Filmkunst. Als Extra ist lediglich eine Trailershow auf der Scheibe, und man bekommt ein Wendecover ohne den quadratmetergroen FSK-Flatschen.
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