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21. Mai 2013 - Uhr
 
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583 Reviews in der Datenbank
FILM - WWE - Hell In A Cell 2009
Band: FILM
Titel: WWE - Hell In A Cell 2009
Label/Vertrieb: Silvervision
Website: www.wwe.com
Alternative URL: rough-trade.net
Veröffentlichung: 19.02.2010
Laufzeit: 178:00 Minuten
Autor: David Lang
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Nach dem Aufgabe-PPV "Breaking Point" startet die WWE auch schon die zweite neue Gimmick-Großveranstaltung. Damit ersetzt "Hell In A Cell" den klassischen "No Mercy" PPV.
Wer jetzt befürchtet, dass ganze 3 "HIAC"-Matches zu viel für eine Großveranstaltung sind, der liegt da leider goldrichtig. Schlachten im "Devil's Playground" waren bisher immer angesetzt worden, wenn man eine Fehde mit Nachdruck, sowie Blutverlust und Gewalt beenden wollte. Die 3er DVD-Box zu dieser Matchart war fantastisch und warum war sie das?! Weil die WWE in der Vergangenheit stets darauf geachtet hat, den Käfig nur zu besonderen Anlässen auszupacken und eben nicht verschwenderisch damit umzugehen. Um es vorweg zu nehmen: Kein einziges der Käfig-Matches bei "Hell In A Cell" kommt an die Klasse der allesamt fantastischen Auseinandersetzungen auf der Box ran.
Los geht es auch prompt mit einem Match im Käfig und hoppla, mit einem Championship-Match. Mit dem Kampf um das World Heavyweight Gold sogar. CM Punk und der Undertaker schlagen sich um Punks Gürtel?! Als Eröffnungskampf?? Der Kampf ist relativ kurz (man munkelte zu der Zeit von einem angeschlagenen Taker), aber knackig. Das der Deadman auf seinem eigenen Spielplatz nicht ohne weiteres verliert, dürfte klar sein.
Ich würde mich tatsächlich über den Tag freuen, an dem Dolph Ziggler sich Intercontinental-Champion nennen darf. Der Mann hat es einfach verdient, doch so gut, mitreißend und spannend sein Match gegen den amtierenden IC-Champ John Morrison auch ist, am Ende des Abends bleibt es ihm einfach nicht vergönnt.
Mickie James verteidigt ihre Divas Championship in einem schnellen, aber auch eher durchschnittlichem Match gegen Alicia Fox.
Die Unified Tag Team Championship befindet sich schon geraume Zeit in den Händen von Jerishow. Das ungleiche Paar harmoniert im Ring äußerst gut und spielt seine Rolle als gehasstes Team souverän. Auch Batista und Rey Mysterio, ebenfalls ein ungleiches Paar und nicht zum ersten mal gemeinsam im Ring, können an dem Erfolg der Champs nur wenig rütteln. Das Match ist ok, kein Highlight, aber auch keine Niete.
Käfig, die zweite: Die WWE Championship von John Cena steht auf dem Spiel und Randy Orton ist bereit, sie sich zu holen. Man wird Zeuge einer klassischen Cena / Orton Begegnung, will sagen eines x-fach gesehenen, mitunter langweiligen Matches. Der Kampf nimmt erst gegen Ende Fahrt auf, wird dann auch relativ hart. Das Ende enttäuscht allerdings. Sowohl Ausgang (die beiden scheinen sich den Titel gegenseitig auszuleihen) als auch der missglückte Tritt Ortons, der zu allem Überfluss auch noch die Entscheidung bringt, stimmen ein wenig missmutig.
R-Truth will Neuzugang und Großmaul Drew McIntyre selbiges stopfen, wird jedoch in nicht mal 5 Minuten abgefertigt. Alles andere wäre nach McIntyres groß angelegtem Ankommen in der WWE auch albern gewesen. Das machte das Match jedoch nicht wirklich toll.
US-Champ und Obersympath Kofi Kingston muss seinen Titel anschließend in einem Triple Threat gegen Jack Swagger und The Miz verteidigen. Keine einfache Aufgabe, halten die beiden Heels anfangs doch wie erwartet zusammen. Doch spätestens als der amtierende Champion temporär ausgeschaltet ist, geht die Rechnung nur noch schwerlich auf. In einem abwechslungsreichen und schnell geführten Match bleibt Kingston schließlich Champ.
Im letzten Match des PPVs geht es, trotz Zelle, weniger um einen Titel (nämlich gar nicht) als einzig und allein um Rache. Die DX, also Shawn Michaels und Triple H konnten die Schmach von "Breaking Point" wohl nur schwer verdauen und freuten sich wohl schon diebisch darauf, Cody Rhodes und Ted Dibiase durch den Wolf zu drehen. Doch erstens kommt es anders... Hunter schafft es zunächst gar nicht bis in den Käfig und wird spontan ausgeschlossen. Dieser Übermacht ist dann auch kein HBK gewachsen und so muss Michaels erst mal einstecken. Als Helmsley seinem Freund und Partner dank einer Eisenzange dann doch noch beistehen kann und Dibiase im Gegenzug dazu draußen warten muss, kommt Freude auf. Einige Bestrafungen, eine "Sweet Chin Music" und einen Vorschlaghammer später können sich die Publikumslieblinge dann schließlich zu den Siegern küren. Mit einem klassischen Wrestling-Match hat das zwar weniger zu tun, doch das hatte das Aufeinandertreffen von Mankind und dem Undertaker 1998 auch nicht.
Wenn dieser PPV auch kein Totalreinfall gewesen ist, würde ich es dennoch nach wie vor begrüßen von einer solchen Veranstaltung in Zukunft abzusehen. Man nimmt dem "teuflischen Spielplatz" so doch einiges an Exklusivität.
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