Navigation
                
20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - WWE - Hell In A Cell 2009
Band FILM
Titel WWE - Hell In A Cell 2009
Label/Vertrieb Silvervision
Homepage www.wwe.com
Alternative URL rough-trade.net
Veröffentlichung 19.02.2010
Laufzeit 178:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 10 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Nach dem Aufgabe-PPV "Breaking Point" startet die WWE auch schon die zweite neue Gimmick-Groveranstaltung. Damit ersetzt "Hell In A Cell" den klassischen "No Mercy" PPV.
Wer jetzt befrchtet, dass ganze 3 "HIAC"-Matches zu viel fr eine Groveranstaltung sind, der liegt da leider goldrichtig. Schlachten im "Devil's Playground" waren bisher immer angesetzt worden, wenn man eine Fehde mit Nachdruck, sowie Blutverlust und Gewalt beenden wollte. Die 3er DVD-Box zu dieser Matchart war fantastisch und warum war sie das?! Weil die WWE in der Vergangenheit stets darauf geachtet hat, den Kfig nur zu besonderen Anlssen auszupacken und eben nicht verschwenderisch damit umzugehen. Um es vorweg zu nehmen: Kein einziges der Kfig-Matches bei "Hell In A Cell" kommt an die Klasse der allesamt fantastischen Auseinandersetzungen auf der Box ran.
Los geht es auch prompt mit einem Match im Kfig und hoppla, mit einem Championship-Match. Mit dem Kampf um das World Heavyweight Gold sogar. CM Punk und der Undertaker schlagen sich um Punks Grtel?! Als Erffnungskampf?? Der Kampf ist relativ kurz (man munkelte zu der Zeit von einem angeschlagenen Taker), aber knackig. Das der Deadman auf seinem eigenen Spielplatz nicht ohne weiteres verliert, drfte klar sein.
Ich wrde mich tatschlich ber den Tag freuen, an dem Dolph Ziggler sich Intercontinental-Champion nennen darf. Der Mann hat es einfach verdient, doch so gut, mitreiend und spannend sein Match gegen den amtierenden IC-Champ John Morrison auch ist, am Ende des Abends bleibt es ihm einfach nicht vergnnt.
Mickie James verteidigt ihre Divas Championship in einem schnellen, aber auch eher durchschnittlichem Match gegen Alicia Fox.
Die Unified Tag Team Championship befindet sich schon geraume Zeit in den Hnden von Jerishow. Das ungleiche Paar harmoniert im Ring uerst gut und spielt seine Rolle als gehasstes Team souvern. Auch Batista und Rey Mysterio, ebenfalls ein ungleiches Paar und nicht zum ersten mal gemeinsam im Ring, knnen an dem Erfolg der Champs nur wenig rtteln. Das Match ist ok, kein Highlight, aber auch keine Niete.
Kfig, die zweite: Die WWE Championship von John Cena steht auf dem Spiel und Randy Orton ist bereit, sie sich zu holen. Man wird Zeuge einer klassischen Cena / Orton Begegnung, will sagen eines x-fach gesehenen, mitunter langweiligen Matches. Der Kampf nimmt erst gegen Ende Fahrt auf, wird dann auch relativ hart. Das Ende enttuscht allerdings. Sowohl Ausgang (die beiden scheinen sich den Titel gegenseitig auszuleihen) als auch der missglckte Tritt Ortons, der zu allem berfluss auch noch die Entscheidung bringt, stimmen ein wenig missmutig.
R-Truth will Neuzugang und Gromaul Drew McIntyre selbiges stopfen, wird jedoch in nicht mal 5 Minuten abgefertigt. Alles andere wre nach McIntyres gro angelegtem Ankommen in der WWE auch albern gewesen. Das machte das Match jedoch nicht wirklich toll.
US-Champ und Obersympath Kofi Kingston muss seinen Titel anschlieend in einem Triple Threat gegen Jack Swagger und The Miz verteidigen. Keine einfache Aufgabe, halten die beiden Heels anfangs doch wie erwartet zusammen. Doch sptestens als der amtierende Champion temporr ausgeschaltet ist, geht die Rechnung nur noch schwerlich auf. In einem abwechslungsreichen und schnell gefhrten Match bleibt Kingston schlielich Champ.
Im letzten Match des PPVs geht es, trotz Zelle, weniger um einen Titel (nmlich gar nicht) als einzig und allein um Rache. Die DX, also Shawn Michaels und Triple H konnten die Schmach von "Breaking Point" wohl nur schwer verdauen und freuten sich wohl schon diebisch darauf, Cody Rhodes und Ted Dibiase durch den Wolf zu drehen. Doch erstens kommt es anders... Hunter schafft es zunchst gar nicht bis in den Kfig und wird spontan ausgeschlossen. Dieser bermacht ist dann auch kein HBK gewachsen und so muss Michaels erst mal einstecken. Als Helmsley seinem Freund und Partner dank einer Eisenzange dann doch noch beistehen kann und Dibiase im Gegenzug dazu drauen warten muss, kommt Freude auf. Einige Bestrafungen, eine "Sweet Chin Music" und einen Vorschlaghammer spter knnen sich die Publikumslieblinge dann schlielich zu den Siegern kren. Mit einem klassischen Wrestling-Match hat das zwar weniger zu tun, doch das hatte das Aufeinandertreffen von Mankind und dem Undertaker 1998 auch nicht.
Wenn dieser PPV auch kein Totalreinfall gewesen ist, wrde ich es dennoch nach wie vor begren von einer solchen Veranstaltung in Zukunft abzusehen. Man nimmt dem "teuflischen Spielplatz" so doch einiges an Exklusivitt.
<< vorheriges Review
AXEL RUDI PELL - One Night Live
nchstes Review >>
V.A. - Gothic Romance


Zufällige Reviews