|
|
|
|
|
|
|
|
|
Möchte man anhand des Covers, und Titels, noch denken, es handle sich um einen Autorennfilm ala "The Fast and the Furious" oder "Gone in 60 Seconds", so enttäuscht wird man sein, wenn man sich "Banshee - Extreme Fast, Extreme Furious" ansieht. Regisseur Kari Skogland ("50 Dead Men Walking", "Liberty Stands Still") schuf hier eher ein Sozialdrama, dass mit einer Serienkillerthematik versetzt wurde. Autorennen gibt es zwar, aber davon lediglich eines, und kein sonderlich rasantes obendrein. Die kesse Sage ist eine erstklassige Autodiebin, und verdient somit ihren Lebensunterhalt. Seit Jahren sind ihr die Cops auf den Fersen, aber bisher konnte sie diese immer abschütteln. Eines Tages klaut sie einen roten Dodge Charger, der jedoch dummerweise einem Serienkiller gehört. Dieser möchte sein Auto zurückhaben, und entführt Sages Freund Jack. Dummerweise hat sie den Wagen an die Mafia verkauft, und die ist nicht begeistert, als Sage ihn wieder zurückholt. Fortan muss sie sich also mit der Polizei, der Mafia und einem Serienkiller herumschlagen, der zielsicher seine Opfer auswählt. Die Story ist zwar zu Beginn etwas behäbig und nimmt keinen richtigen Schwung auf, aber die Idee an sich ist doch endlich mal nicht ausgelutscht, und recht neu. Zudem sind die Darsteller allesamt guter Durchschnitt, wobei Taryn Manning ("8 Mile", "Hustle & Flow") etwas heraussticht, und die Rolle der Sage ziemlich glaubhaft rüberbringen kann. Es handelt sich hierbei wohl zudem eher um einen Film, der fürs US-TV produziert wurde, somit sollte man keinen allzu harten Streifen erwarten. Für einen unterhaltsamen DVD-Abend kann man das Teilchen aber durchaus mal in den Player legen. Im Übrigen ist das Produktionsjahr bereits 2006 gewesen, also keine wirkliche Neuheit auf dem Markt. |
|
|
|