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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Lady Blood
Band FILM
Titel Lady Blood
Label/Vertrieb Mr. Banker Films/ Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 12.03.2010
Laufzeit 80:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Knappe 20 Jahre hat es nun gedauert, bis eine Fortsetzung zu dem franzsischen Horror-Streifen "Baby Blood" gedreht wurde. Dies ist nun mit der storymssig direkten Fortsetzung "Lady Blood", unter der Regie von Neuling Jean-Marc Vincent, geschehen. Der geneigte Genre-Fan fragt sich nun sicher, warum von einem solch durchschnittlichen, und doch recht unbekannten, Streifen eine Fortsetzung erscheint. Nun, das fragte ich mich nach dem zweifelhaften Genuss des Films leider auch.
Der erste Teil war schon leicht konfus damals, und dies zieht sich hier leider ebenso durch wie ein roter Faden. Yanca ist mittlerweile Polizistin und verheiratet mit dem Psychologen, der ihr durch die harte Zeit nach den Geschehnissen damals half. Auf einmal hufen sich verstmmelte Leichen in der Stadt, und die Gendarmerie sucht nach einem Serienkiller. Doch Yanca ahnt, dass die grauenhaften Dinge von damals einen neuen Anfang zu nehmen scheinen. Ein junger Kommissar macht sich whrenddessen auf eigene Faust auf die Suche nach der Wahrheit.
Viel mehr gibt es zur Story nicht zu sagen, denn es passiert faktisch die ganze Laufzeit ber auch fast nichts! Natrlich ist hier, wie bei Teil 1, Emmanuelle Escourrou zu sehen. Auch Philippe Nahon ("High Tension") ist mit an Bord. Beide sind aber nicht in der Lage, die doch recht bescheidenen darstellerischen Leistungen zu heben. Das liegt sicher aber auch am Drehbuch, das einfach stellenweise sinnfrei und undurchdacht erscheint. Die Nebenstory mit den Mafioso wurde lediglich als Alibi eingefgt, meiner Ansicht nach, um wenigstens auf eine angemessene Laufzeit zu kommen, denn im Grunde ist sie vllig losgelst vom eigentlichen Geschehen. Dieses wiederum wird ohne Kenntnis von Teil 1 auch schwer zu verstehen sein, denn es wird eigentlich nicht wirklich erklrt, was die Vorgnge zu bedeuten haben, oder wo sie hinfhren sollen. Einfach nur schlecht umgesetzt, denn sich auf einen Film von 1989 zu beziehen, und dessen Vorkenntnis vorauszusetzen - ich wei nicht, ob das so der richtige Weg war, den es zu beschreiten galt. Wer hier eine Splattergranate (anhand des Covers durchaus mglich) erwartet, sei obendrein gewarnt! Bis auf drei kurze Szenen war im Film nichts auszumachen, wobei ich aber nicht wei, in wie weit die deutsche DVD mit 18er Freigabe auch wirklich ungeschnitten ist! Nach dem offiziellen Trailer zu ordnen, wrde ich dies nmlich arg bezweifeln! Der Satz "Kultfilm vom Fantasy Filmfest" ist so ebenfalls nicht korrekt, da dort lediglich eine von mehreren Rohschnittfassungen gezeigt wurde!
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