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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Nirvana
Band FILM
Titel Nirvana
Label/Vertrieb Indigo/ Epix Media
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Veröffentlichung 26.02.2010
Laufzeit 113:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Christopher Lambert ist nicht gerade Hollywoods Zgling Nummer eins, was die Schauspielerei angeht. Viele besttigen ihm absolutes Nichtknnen und eine sagenhafte Nullmimik. Dennoch ist er immerhin der erste, und einzig wahre "Highlander", und hat mittlerweile in einer ganzen Latte mal mehr und mal weniger brauchbaren Filmen mitgewirkt.
In dieser Produktion namens "Nirvana", aus dem Jahr 1997, spielt er den Programmierer Jimi, der ein titelgebendes Virtual-Reality Spiel fr die Okosama Star Corporation abliefern soll. Jedoch wird das Spiel von einem Virus befallen, und Hauptdarsteller Solo bekommt ein eigenes Bewusstsein. Er versteht, dass er in einem Spiel gefangen ist, und mchte, dass Jimi ihn lscht. Dieser trauert seiner verflossenen Lisa (Emanuelle Seigner) hinterher, macht sich aber dennoch auf, Solos Wunsch nachzukommen. Zusammen mit Joystick und der Hackerin Naima, und verfolgt von den Leuten von Okosama Star, macht er sich auf Solos Wunsch nachzukommen.
Was nicht sonderlich innovativ oder Anspruchsvoll klingt, ist dennoch ein kleiner, aber durchaus unterhaltsamer Science-Fiction Streifen geworden! Eine eher dster und realistisch gehaltene Zukunftsvision, die in Punkto Kulissen eher in Richtung eines "Blade Runner" oder auch "Strange Days" geht, allerdings auch ohne nennenswerte Action auskommt. Alles ist ziemlich ruhig gehalten, und wird gelegentlich durch lustige Szenen aufgelockert. Gerade die Szenen im Spiel mit Solo (der aussieht wie Ron Jeremy), oder Joystick selbst sorgen immer wieder fr ein Schmunzeln. Die Quintessenz des Films stellt sich zwar eher philosophisch dar, und Alles weist verteufelt oft hnlichkeit mit anderen Vertretern des Genres auf, aber fr Sci-Fi Fans drfte das Teilchen hier durchaus interessant sein. Und da Lamberts Rolle eh so ausgelegt ist, dass er nicht gro spielen muss, erbrigt sich die Angst darum dann doch auch.
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