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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The End
Band FILM
Titel The End
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
Homepage www.sunfilm.de
Veröffentlichung 05.02.2010
Laufzeit 78:00 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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London ist sicherlich eine der schnsten und faszinierensten Stdte der Welt. Als Tourist kann man sich kaum vorstellen, dass sich hinter der glitzernden Fassade von Piccadilly Circus, stlich des historischen Stadtkerns, eine Gegend befindet, die man besser meiden sollte - das Londoner East End. In Nicola Collins Dokumentarfilm "The End" beleuchtet sie die Nachbarschaft, in der sie gro wurde, aus der Perspektive ihres Vaters, eines Unterweltbosses, und seiner Freunde, die sie ausfhrlich interviewt. Obwohl diese Herren grtenteils in die Jahre gekommen sind, umgibt sie immer noch die Aura von Gewalt und Kriminalitt. Kein Wunder, tragen sie doch Namen wie Victor Dark oder Mickey Goldtooth, zeigen stolz ihre Narben und Tattoos und erzhlen unverhohlen von ihren zahllosen Verbrechen und Gewalttaten.
Schnell wird klar, dass die Guy Ritchie Streifen "Snatch" und "Lock, Stock and Two Smoking Barrels" wohl gar nicht so unrealistisch sind und die Londoner Unterwelt keinesfalls hinter der US-amerikanischen zurck steht. Die Interviewten glorifizieren zum Groteil die Brutalitt ihrer Handlungen. Dies bleibt vllig unkommentiert, der Zuschauer soll sich wohl sein eigenes Bild machen. Auch wenn dieser Film etliche Preise eingeheimst hat, konnte mich dieses Konzept nicht berzeugen, weil am Ende die Verklrung und Verharmlosung von Gewalt stehen bleibt. Lediglich aus sprachlicher Sicht fand ich das Ganze hochinteressant, da im East End Cockney gesprochen wird, ein Dialekt, der mit gngigem Englisch nicht mehr viel gemein hat und das Zuschalten von Untertiteln fast unumgnglich macht. Leider ist dies nur auf Deutsch mglich, wobei die Aussattung der DVD insgesamt sehr drftig ist. Dabei htte gerade in den Extras die Mglichkeit bestanden ein paar Dinge zu kommentieren oder klarzustellen...
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