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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Cold Prey 2 - Ressurection
Band FILM
Titel Cold Prey 2 - Ressurection
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 05.02.2010
Laufzeit 86:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Vor zwei Jahren bekamen wir den norwegischen Slasher "Cold Prey" serviert, in dem eine Gruppe junger Leute, in einem einsamen und verlassenen Berghotel, bekanntschaft mit einem vermummten Psychopaten machten.
"Cold Prey 2 - Ressurection" schliet direkt an den ersten Teil an. Die berlebende Janicke wird von einem Polizisten auf der Strae aufgegriffen. Vllig apathisch und physisch am Ende wird sie ins rtliche Krankenhaus gebracht, das kurz vor der Schlieung steht. Die Polizei findet indessen durch ihr Anraten auch die anderen Leichen in den Bergen, und bringt diese in die Klinik. Dort wird der Killer dummerweise reanimiert, und Janicke sieht sich erneut dem Schlchter mit der Schneeausrstung gegenber.
Klingt nicht besonders innovativ, klar. Welche Fortsetzungen etwaiger Slasher sind dies schon? Aber trotz dessen hat Regieneuling Mats Stenberg einen guten, und vor allem atmosphrischen Film abgeliefert, der dem Vorgnger sogar teils die Nase voraus hat!
Eine gelungene Umgebung die stets verlassen, kalt und dster wirkt, und mehr als gelungene Bezge zum Vorgnger, wissen zu berzeugen. Auch die typisch aalglatten Schnlinge sonstiger Filme dieses Genres bekommt man hier nicht zu Gesicht. Die Darsteller punkten allesamt durch Natrlichkeit und normales Verhalten, was man den Alkohol- und Sexkranken amerikanischer Vertreter des Horrorfilms ja nun nicht wirklich bescheinigen kann. Zwar hlt sich die Anzahl der saftigen Szenen eher in Grenzen, aber der Streifen kann dafr durch einige gelungene Kamerafahrten und beklemmende Einstellungen punkten. Hier strt es auch weniger, dass die Erklrung fr die Aktionen des Killers sich arg an Carpenter's Halloween orientieren, denn insgesamt erscheint das Ganze wirklich rund. Da verzeiht man auch einige nicht so intelligente Handlungen der Protagonisten, die ohnehin in jedem Slasher zu Hause sind. Klar, was wren solche Filme auch mit intelligenten Opfern, die jederzeit Herr der Lage sind. Unterm Strich bleibt eine gelungene Fortsetzung, bei der ein (derzeit geplante) dritter Teil gerne kommen darf, auch wenn dieser die Geschichte nicht fortfhren soll, sondern ein Prequel darstellen soll.
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