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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Mutants - Du wirst sie töten müssen!
Band FILM
Titel Mutants - Du wirst sie töten müssen!
Label/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 05.02.2010
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Horror aus französischen Landen ist uns nun schon seit Längerem ein Begriff. Und ein Guter obendrein! Angefangen hat es für viele mit "Haute Tension", weiter über Filme wie zuletzt "Inside" oder auch "Frontieres". Alle haben eines gemeinsam: Sie setzen auf gnadenlose Härte und nehmen kein Blatt vor den Mund, was Tabus angeht.
Es wurde also von vornherein viel erwartet, als "Mutants" angekündigt wurde, und für viele gab es da eine größere Enttäuschung! Ich persönlich kann es nicht ganz nachvollziehen, denn wir haben hier zwar keinen Knaller, aber durchaus einen atmosphärischen und teils auch harten Horrorstreifen.
Aber der Reihe nach. Man wird mitten in die Geschichte geworfen. Man erfährt nach kurzer Zeit, dass ein Virus umgeht, welches die Menschen zu blutrünstigen Mutanten werden lässt. Eine kleine Gruppe von Leuten soll von einer Soldatin in ein sicheres Militärcamp gebracht werden. Leider geraten sie in einen Zwischenfall, und es bleiben lediglich Sonja und Marco am Leben. Mit dem letzten Rest Sprit bugsieren sie den Krankenwagen, der als Gefährt dient, zu einem riesigen und verlassenen Gebäude mitten im Wald. Per Funk rufen sie Hilfe beim Militär, doch kommt das Militär zur Rettung? Diese Frage und Marcos Kontaminierung mit dem Virus bedeuten für Sonja eine nicht gerade geruhsame Wartezeit.
Regisseur David Morlet hat mit seinem ersten Spielfilm einen in meinen Augen wirklich spannenden und gut gemachten Film abgeliefert! Die Darsteller sind in unseren Landen zwar allesamt unbekannt, machen ihre Sache aber sehr gut. Auch die kalte und angespannte Atmosphäre wurde sehr gut eingefangen. Obendrein bietet der Film durchaus einige harte Effekte, die zum Gesamtbild nur positiv beitragen. Wer auf kleine aber feine Horrorschinken steht, kann hier getrost zugreifen. Ich persönlich bin von solchen kalten Winterszenarien bei solchen Streifen sowieso angetan, und verstehe das Gemecker an dem Film nicht so wirklich. Vorverurteilung ausblenden, und dann knappe 90 Minuten Spannung reinziehen!
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