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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Weekend of Blood
Band FILM
Titel Weekend of Blood
Label/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 27.12.2009
Laufzeit 73:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Eine Strae im Wald. Ein Erzhler labert uns einen Monolog herunter ber die ach so bsen und feierwilligen Jugendlichen. Just in dem Moment fhrt ein Auto mit Lauter Mucke vorbei. Gleich darauf noch eines, was uns verdeutlicht, wie hohl diese Aktion doch eben grade war. Und in diesem befinden sich fnf junge partygeile Jugendliche auf ihrem Weg in ein partyreiches Wochenende! Man hat sich nmlich ein stattlich Huschen im Wald gemietet und will dort richtig die Sau rauslassen. Naja sofern das mit fnf Leuten nun mal geht. Dabei fllt sofort das nervige Gr auf der Rckbank ins Auge, diese mchte man am liebsten sofort ins Jenseits wnschen.
An dem Haus angekommen, wundert man sich noch kurz ber die Karosse auf der Auffahrt, aber das ist ja auch egal, man ist bestimmt allein. Und schon wird das Haus besichtig mit Stzen wie "GEIL, ein Billard-Tisch" oder "Yeah wir haben Holz fr den Kamin", was ja im Wald auch eher eine Seltenheit darstellt. Als das rothaarige Hohlbrot vom Rcksitz dann auf den Balkon stolpert und mein "ich wnschte ich knnte fliegen" wnsche ich mir dies auch, allerdings ohne Fallschirm aus einem Kilometer Hhe! Aber ejaal, just kmmt ein bademanteltragender Glatzkopp mit Schmerbauch um die Ecke, und sackt das Mdel ein. Als der Erste nach ihr sucht, wird auch dieser ins Knusperhuschen gezerrt. Und dort sogleich aufgeknpft. Wobei die Effekte entweder nicht gezeigt werden, oder sich darauf belaufen ein blutiges Stck Stoff zu zeigen, in das ein Messer gesteckt wird. Das ndert sich auch den Rest vom Film nicht, bis auf eine Ausnahme am Ende.
Aber weiter im Text. Die nchsten zwei beiden Opfer werden ebenso flugs gekillt, damit unser anscheinend sprachloser Wochenend-Killer sein Werk vollenden kann. Er sucht ganz einfach Liebe, weil er bei seiner Ollen nicht mehr darf. Als das nicht hinhaut, weil sein Opfer nicht willig ist, braucht er Gewalt, und nimmt die vermeintlich Tote mit nach Hause. Dort verfrachtet die Frau schnell noch ihren Liebhaber nach drauen und man begibt sich zu Bett. Nach einigem Dummgeschwafel ber Roast-Beef, das Frhstck, die Tochter und das Ende der Beziehung geht Schmerbauch auf die Arbeit. Besser gesagt er will das gerne, aber die tote Leiche (die doch nicht so tot ist) springt ihn aus dem Kofferraum an, schlgt ihm die Rbe ein und reit ihm die Zunge raus - wobei wir wieder bei sprachlos wren.
DAS war ich nach dem Genuss von "Weekend of Blood" auch, aber richtig! Nicht nur die nervenden Diletanten als Darsteller, und die stmperhaften Effekte schrecken ab. Nein, auch die absolut unpassende (teils an 70er Pornos erinnernde) Musik und die absolut langweilige und schwachsinnige Handlung. Wer es gern trashig mag, kommt vielleicht eher auf seine Kosten, denn ernst kann man dieses Vehikel nicht nehmen.
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