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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - BloodBound
Band FILM
Titel BloodBound
Label/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 04.12.2009
Laufzeit 102:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Deutschland, genauer gesagt Kln, heute. Das Duo Vic und Stan sind zwei ultracoole Jungs, die im illegalen Rahmen ihren Geschften nachgehen. Das bedeutet, dass sie fr ihren Auftraggeber Max Transporte bernehmen oder auch mal gerne eine Nutte vor einem Gangsterboss retten. Eines Tages sollen sie einen kleinen Koffer in eine ble Spelunke bringen, dabei geraten sie ins Zentrum von ganz anderen Unternehmungen.
Vor hunderten von Jahren streifte der Kmpfer Angul durch die Lande und nur ein Erzengel konnte ihn aufhalten. Also schickte Gott eben einen solchen, den Angul leider berraschend plttete. Durch das Blut, was sich auf seine Haut vergoss ist er nun ein Dmon und schart weitere jener um sich. In der heutigen Zeit versucht eine Gruppe von geheimen Gestalten Angul den Garaus zu machen, und behtet ein Schwert sowie eine geheime Schrift. Als Stan auch zum Dmon wird, schliet sich Vic der Gruppe, an um Angul endgltig von seinem Dasein zu befreien.

Deutsche Independent-Filme in der Region Horror-Action sind ja nun doch eher selten. Entsprechend skeptisch ging ich dann doch an dieses Machwerk heran. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich wurde nicht enttuscht! Im Gegenteil, "BloodBound" berrascht sowohl handwerklich, als auch darstellerisch. Das hat Regisseur Ully Fleischer vor allem dem zu verdanken, dass er keine 08/15 Gesichter fr seine Rollen verwendet hat. Er greift massiv in die Archive deutscher TV-Film und TV-Serien-Darsteller und hat somit u. a. auch Thomas M. Held ("Sechserpack"), Peter Nottmeier ("Switch"), Gtz Argus ("SK Klsch"), Isabel Florido ("Unter Uns") und Torsten Knippertz (Moderator bei DSF,?) am Start. Allesamt machen ihre Sache richtig gut, was auch den Rest seiner Besetzung betrifft. Obendrein hat er das geschafft, was ein Ittenbach auch heute noch versucht! Er hat einen solchen Film geschaffen, und ausser harten Effekten eine Story reingebracht! Diese gewinnt klar keinen Oscar, und ist im Mittelteil auch vielleicht etwas lang, wei aber zu unterhalten. Die Kampfchoreographie sieht zudem mehr als passabel aus, und rundet das Geschehen passend ab. Im usserst unterhaltsamen Making Of der DVD, sieht man obendrein, dass ein jeder einfach viel Spa beim Dreh hatte, und das hat sich enorm auf den Film ausgewirkt. Wer deutschen Filmen nicht abgeneigt ist, und mal ab vom Landarzt kommen mchte, der kann hier getrost zugreifen, ohne enttuscht zu werden. Ich denke Ully knnte mit mehr Geld durchaus sehr gute Filmchen auf die Leinwand zaubern.
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