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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Lolita Kill - Wilder Sand
Band FILM
Titel Lolita Kill - Wilder Sand
Label/Vertrieb Epix/ Indigo
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Veröffentlichung 23.10.2009
Laufzeit 87:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Joleene und Ihr Vater haben die Ferien zusammen verbracht und sind nun auf dem Weg zurck nach Los Angeles, wo Jolene bei ihrer Mutter lebt, da die Eltern geschieden sind. Unterwegs durch die Wste Nevadas geht ihnen der Sprit aus, und sie landen in dem runtergekommenen Ort Banco. Da die Spritlieferanten allerdings ausblieben, sind die beiden gezwungen die Nacht in dem seltsamen Trailer-Park-Kaff zu verbringen. Die frhreife, 14-jhrige, Joleen freundet sich mit dem seltsamen Jimmy an, whrend ihr Vater sich auf die Suche nach ein paar Tropfen Benzin begibt. Die Leiche, welche die beiden zu Beginn im Mini-Markt entdecken mssen, soll jedoch nicht die einzige bleiben. Da taucht auch noch Pinky auf, der Joleen vor dem grobschlchtigen Jimmy warnt.

Bisher trat Regisseur Meiert Arvis lediglich mit zwei Filmen in Erscheinung. Einer davon ist dieser hier, der im Original noch "Far From Home" hie, auf deutsch dann unsinnigerweise "Wilder Sand", und nun schlussendlich als "Lolita Kill" seinen Weg bei uns auf DVD findet. Die eigentliche Story ist eine krude Mischung aus Serienkillergeschichte mit leichten Anstzen der sexuellen Revolution einer Frhreifen, gepaart mit einer recht spaigen Redneck-Atmosphre. Genau diese Mischung macht den Film auch interessant. Spannung kommt leider nicht durchgehend auf, aber die schrgen Figuren machen einfach Spa! Da wre die asoziale Trailer-Park-Besitzerin, deren kleine Tochter vorm TV vor sich hinvegetiert, ein alternder Vietnamveteran, die beiden Jungs usw. Auch die ganze Szenerie kann man nur als abgefuckt beschreiben. Die Darsteller tun dazu ihr briges. Matt Frewer ("Dawn Of The Dead" Remake) sollte ein Begriff sein, die tragende Rolle spielt hier aber die damals erst vierzehnjhrige Drew Berrymore. Auch Jennifer Tilly ("Chucky und seine Braut") darf mal wieder in Unterwsche rumwackeln, und eine nervige Synchronstimme prsentieren. Der Serienkilleraspekt wird hier eher in den Hintergrund gedrngt, und kommt erst gegen Ende zum Tragen. Trotz der FSK 18 sollte man keinen allzu blutigen Film erwarten. Die ein oder andere Szene kommt zwar vor, und wei auch zu gefallen, aber eine FSK 16 htte es heutzutage locker auch getan. Wer etwas ausgefalleneren Filmen etwas abgewinnen kann, darf ruhig mal einen Blick riskieren.
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