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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - China Girl
Band FILM
Titel China Girl
Label/Vertrieb Epix/ Indigo
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Veröffentlichung 23.10.2009
Laufzeit 89:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 10 von 15 Punkten
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New York Ende der 80er Jahre. An der Canal Street verluft die Grenze zwischen Little Italy und Chinatown. Dort treffen auch die Gangs der Jugendlichen aufeinander, die noch nicht alt genug sind um bei der Mafia und den Triaden mitzumischen. Rassenhass und Gewalt, wegen der Revierzugehrigkeit, sind an der Tagesordnung. Genau hier verliebt sich der junge Tony in die junge Chinesin Tye. Leider sieht das Tonys Bruder Alby weniger gerne, da er mit der Mafia Geschfte macht, und die wiederum mit den Chinesen einen Deal hat bezglich der Aufteilung des Reviers. Aber auch der Bruder der jungen Tye, Yung Gan, hat damit ein Problem, denn er ist ebenfalls den Traiden untergeben. Somit entbrennt ein brutaler Krieg um die Liebenden herum, dessen Ausgang ungewiss ist.

Er lie bereits den "Driller Killer" auf uns los, sowie "Die Frau mit der 45er Magnum". Auch den "Bad Lieutenant" lie er sein Werk verrichten, und krnte den "King of New York". Diese dreckigen und dsteren Werke stammen alle von Regisseur Abel Ferrara, der stets drauf aus war, uns eine dstere und hoffnungslose Seite der Grostdte aufzuzeigen. Nun versuchte sich der Meister hier an einer Variante von Shakespeares "Romeo & Julia". Aber keine Angst, er hat nicht probiert eine rosa verhangene Schnulze zu fabrizieren. Er blieb seiner Linie treu, und zeichnet auch hier ein dunkles, brutales und nasses Bild von New Yorks Immigrantenvierteln. Die Liebesgeschichte der beiden dient als Aufhnger und Trger der Geschichte um die verfeindeten jungen Gangs, und die zwielichtigen Gestalten der Mafiaorganisationen herum. Brutale Schlger- und Schieereien sind auch hier an der Tagesordnung, wenn es zum Streifzug durch den nchtlichen Big Apple geht. Ganz im Stil der 80er Jahre, was den Look und die Musik betrifft. Unter den Darstellern befinden sich mit James Russo und Russel Wong ebenso zwei der bekannteren Gesichter. Letzter durfte immerhin den Bsewicht in "Romeo Must Die" mimen. Auch der Inbegriff des Wortes "Coolness", David Caruso ("CSI: Miami") darf hier einmal den groben Sprcheklopfer mimen. Fr mich eine rundherum gelungene Variante des literarischen Themas, die man sich als Fan von Mafia- und Triadenfilmen durchaus gnnen kann, ganz ohne Montagues und Capolets.
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