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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Böseckendorf - Die Nacht, in der ein Dorf verschwand
Band FILM
Titel Böseckendorf - Die Nacht, in der ein Dorf verschwand
Label/Vertrieb Lighthouse Home Entertainment / SAT 1
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Veröffentlichung 25.09.2009
Laufzeit 97:00 Minuten
Autor Jürgen Fleck
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Wir schreiben das Jahr 1961, ganz Gallien, Entschuldigung Ostdeutschland, ist von den Russen besetzt. Ganz Ostdeutschland? Nein, denn ein kleines Dorf, sehr nahe der Grenze zum Paradies (auch bekannt als Westdeutschland) leistet erbittet Widerstand. Als die Bewohner dieses kleinen Dorfes erfahren, dass mit ihnen eine Zwangsumsiedlung (Aktion Kornblume) geplant ist, platzt den Systemgegnern endgültig der Kragen. Sie beschließen gemeinschaftlich den gefährlichen Grenzübertritt am 2. Oktober zu wagen. Doch bis dahin sind noch etliche Hürden zu überwinden.
Mit der Wahrheit nimmt es "Böseckendorf - Die Nacht, in der ein Dorf verschwand" nicht so genau, denn das Einzige was tatsächlich stimmt ist, dass das Dorf tatsächlich eines Nachts menschenleer zurückgelassen wurde. Sämtliche, für das Fernsehpublikum unterhaltsame, Nebenplots sind frei erfunden. Weshalb auch sämtliche Klischees der DDR in einer Produktion zu finden sind. Der Spitzel, der Schleuser, der Systemfreundliche, die bösen Staatstruppen, alles, was man eben so kennt, ist vertreten. Die Schauspieler agieren für einen SAT 1-Film solide, legen jedoch keine Meisterleistung hin. Wer sich daran nicht stört und auf der Ostalgiewelle gerne noch reitet, der kann getrost zuschnappen, alle anderen sollten lieber noch einmal "Goodbye Lenin" oder "Das Leben der Anderen" an der Netzhaut vorbeiziehen lassen.
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