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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - The Optimist
Band FILM
Titel The Optimist
Label/Vertrieb Koch Media
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Veröffentlichung 25.09.2009
Laufzeit 83:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die beiden Kleingauner Bo und Skip sind auf der Flucht vor der Polizei, und platzen unversehens in die Wohnung des alten Musikers Max, der zusammen mit seinem 14-jhrigen Sohn Nikita und seiner etwas lteren Tochter Lolita wohnt. Max ist Russe, und spielte eins an den groen Opernhusern der Welt. Mittlerweile macht er nur noch kleine Auftritte in Altersheimen und Krankenhusern, um sich notdrftig ber Wasser zu halten. Bo und Skip nutzen die Situation und Bo gibt sich als Max? Sohn aus, den er noch nie gesehen hat. Zuerst verdutzt erkennt Max Bo schlielich doch an und beginnt ihn in die russische Lebensweise und seinen Freundeskreis einzufhren. Nach und nach verliebt sich Bo jedoch in Lolita und erste Zweifel an seinem Verhalten regen sich in ihm. Er fasst den Entschluss sich der Wahrheit zu stellen und ein neues Leben zu beginnen.
Der Film "The Optimist" basiert auf der Romanvorlage von Alexander Vampilov "The elder son" und bietet eine kleine, aber nicht uninteressante Produktion. Die Geschichte kommt langsam in Fahrt, und nimmt sich Zeit die einzelnen Figuren vorzustellen. Die Verliebtheit von Nikita in die viel ltere Nachbarin wird liebevoll mit eingearbeitet, die Beziehung von Lolita zu einem Army-Soldaten, die Lebensweise von Max, und die Intention der beiden jungen Gauner. Der Film bietet durchaus auch ein paar komische Aspekte, wenn die Jungs in einem russischen Dampfbad sind, oder Nikita sich wieder mal zum Affen macht, bleibt aber dennoch seiner eher ernsten Linie treu. Gefhlvoll wird das Zusammenwachsen der ungleichen Familie gezeigt und langsam verliebt sich Bo in die absolut niedliche Leelee Sobieski. Die Rollen an sich sind mit Shane West und Eric Balfour gut besetzt, allen voran muss man aber Rade Serbedzija als Max loben! Er spielt den traurigen und doch herzlichen Musiker einfach fabuls. Das grte Manko des Filmes ist fr mich aber das Ende! Dieses wird einfach zu schnell und abgehakt herbeigefhrt, und bietet fr mich auch keine zufrieden stellende Auflsung des Stoffes! Ich kenne die Buchvorlage nicht, aber falls das Ende da genauso sein sollte, ist es mit Sicherheit lnger eingeleitet worden, als in den letzten 5 Minuten des Films. Das trbt das Gesamtbild fr mich leider schon ziemlich.
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