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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Frozen
Band FILM
Titel Frozen
Label/Vertrieb Ascot Elite Home Entertainment GmbH
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Veröffentlichung 22.10.2009
Laufzeit 85:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Dr. Krupien lebt zusammen mit einer kleinen Forschungsgruppe im Yukon nahe Alaska. Dort stoen die Wissenschaftler auf einem Streifzug durch die Tundra auf einen im Eis gefrorenes Mammut, an dem sich gerade ein Eisbr labt. Die Hoffnung auf die groe Entdeckung wird aber bald zu Nichte gemacht, denn der gute Eisbr stirbt aufgrund von Parasiten, die er sich geholt hat. Auch die Mitglieder von Krupiens Gruppe zeigen Krankheitserscheinungen.
Zeitgleich treffen ein paar Studenten an der Forschungsstation ein, unter ihnen Krupiens Tochter, die er von dort fernhalten wollte. Nach und nach zeigen auch die Neuankmmlinge erste Bissspuren und Anzeichen einer Krankheit. Etwas hat berlebt.
Mark A. Lewis hat mit "Frozen" seinen zweiten Spielfilm hingelegt. Leider kann er damit nicht so ganz berzeugen. Das Grundgerst der ganzen Geschichte drfte hinlnglich aus Filmen wie "The Thing" (John Carpenter) bekannt sein, ist also schon mal nichts neues. Auf dem Cover prangt Val Kilmer, der jedoch im ganzen Film sicher keine 10 Minuten Screen Time hat, was ich schade finde, denn ich sehe ihn gerne, und er hat mich in den letzten Filmen aus der B-Riege durchaus berzeugt. Alle anderen Darsteller sind zwar mir weniger bekannt, allenfalls noch Martha Maclsaac aus dem "Last House on the Left" Remake bzw. "Superbad". Aber sie machen ihre Sache durchaus gut. Die Atmosphre des Films an sich ist auch recht ansprechend gelungen. Die verlassene Station, das karge und kalte Land, welches eher dster dargestellt wird, und die trostlose Stimmung. Dummerweise ist das Ganze ziemlich spannungsarm umgesetzt. Die erste Hlfte passiert faktisch kaum etwas, das kann dann der Rest auch nicht ganz ausgleichen. Zwar gibt es spter durchaus einige gelungene Effekte zu bewundern, die etwas an Filme wie "Cabin Fever" erinnern, aber das dummdreiste Ende, mit aufgesetzter kobotschaft, reit das Ruder wieder in die Belanglosigkeit. Vor allem auch, weil die Intention hinter Krupiens Handeln einfach nicht im Geringsten klar wird. Ein solider, durchschnittlicher Film, der durchaus Potential gehabt htte.
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