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Jan, ein Abgesandter des Prinzen, lernt auf einer Reise die schöne Helena kennen, in die er sich unsterblich verliebt. Aber Helena ist bereits dem Kosaken Jurko Bohun versprochen. Als der Kosake Bohdan Chmielnicki einen Aufstand gegen die Polen plant, versucht Skrzetuski seine geliebte Helena zu warnen, wird jedoch vom Tataren-Herrscher Tuhaj-Bej gefangen genommen. Weil er Bohdan einst das Leben gerettet hat, verhilft ihm dieser zur Flucht. Aber der Krieg beginnt, und das kommt Jurko Bohun nur gelegen...
Tjaaa, dieser kurze Einblick lässt es bereits vermuten: Trotz des einschlägigen Titelbildes geht es in diesem Film weniger um blutsaufende Katholiken, die das Heilige Land gegen hochzivilisierte Araber verteidigen, sondern um Macht und Ränkespiele im Polen des -geschätzten- 16. Jahrhunderts. Plumper Haudrauf-Humor, miese Synchronisation, sinnfreie Dialoge, endlose Längen und überzeugte Schnauzerträger machen "Die Kreuzritter 5" zu einem Filmerlebnis der ganz anderen Art.
Dafür, dass der Film bereits vor zehn Jahren gedreht wurde, kommt er auf DVD gar nicht schlecht rüber. Das Bild geht in Ordnung und zeigt nur selten Blockbildung, auch die Farben kommen in hellem und dunklem Milieu gut zur Geltung. Der Ton ist auf deutsch wie auch im polnischen Original sehr gut. Als Bonusmaterial gibt es neben diversen Trailern ein Musikvideo mit Szenen aus dem Film sowie ein ca. zehnminütiges Making Of in polnischer Sprache ohne Untertitel. Wir fassen zusammen: Verwirrende Handlung mit schlichtweg bescheuerten, stereotyp massiv überzeichneten Charakteren und mit rund drei Stunden Spielzeit völlig unnötig gestreckt, technisch befriedigend dargeboten. Keine Empfehlung. |
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