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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Jasper Park - Ausflug in den Tod
Band FILM
Titel Jasper Park - Ausflug in den Tod
Label/Vertrieb Tiberius Film / Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 24.07.2009
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 5 von 15 Punkten
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John, der Chef einer Computerspiele Firma, gnnt ein paar seiner Angestellten ein Wochenende in der Wildnis. Dort soll Paintball gespielt werden, um das Gespr fr Taktik zu verfeinern. Es steht eine Firmen Bewertung an und John mchte die Ergebnisse seiner Firma steigern. Zustzlich erhlt das gewinnende Team einen Bonus.
Als die Mitarbeiter und John sich in zwei Mannschaften aufteilen und die erste Nacht in der Wildnis verbringen, mehren sich die Anzeichen, dass die Mitarbeiter nicht allein im Wald sind.
Der zweite Spielfilm des Regisseurs Marty Weiss beginnt ziemlich rabiat, harte Industrial Musik, schnelle Schnitte und extreme Bildverfremdungen gibt es zu sehen, whrend die Namen der Mitwirkenden dieses Films durch das Bild laufen. Dies ist wahrscheinlich der Wink mit dem Zaunpfahl fr die absolut nervttenden Musik Effekte, die in spannenden Phasen im Film zu hren sind. Bei manch einem kann das tatschlich die Spannung erhhen, in mir weckte das nur Erinnerungen an den letzten Zahnarzt Besuch. Anfangs werden auch Szenen einer Verfolgung in schwarz-wei gezeigt, zu welchem Sinn und Zweck entzieht sich meiner Kenntnis. Denn auch im spteren Verlauf werden derartige Stilmittel nicht wieder verwendet.
Zum Ende kommen wir spter noch mal, bis dahin knnen wir Schauspieler der Gteklasse B bis D begutachten, die ihren unsympathischen Charakteren Gesichter verleihen. Alle gngigen Klischees werden dermaen bedient, dass man dem ein oder anderen einen schnellen Filmtod wnscht. Dem ist aber leider nicht so.
Der Film "Jasper Park-Ausflug in den Tod" folgt dem zur Zeit erfolgreichen Trend mit einer Mixtur aus Hinterwald und Folter. Und wenn man dem Film ein Zuspruch geben kann, so liegt diesem in dem doch gut konstruiertem Spannungsbogen. Aber dass ist dann auch so ziemlich alles.
Nur kurz vor Schluss kommen zwei kleine Szenen, in denen ein wenig die Suppe spritzt. Htte man jetzt wenigstens auf etwas ausgefallenere Ttungsmethoden gesetzt, knnte der Film damit punkten. Aber ein groer Teil der Opfer wird unblutig erschossen oder einem Asthmatiker wird der Spray weggenommen. Nun ja....alles schon mal irgendwo gesehen, die Geschichte wurde in den letzten drei Jahren mindestens 50 mal verfilmt, lediglich die Bsewichte variieren etwas in Motiv und Aussehen.
Auch das abzusehende Ende zieht keine Wurst mehr vom Teller, wer berlebt ist dem Zuschauer bereits nach 10 Minuten klar.
Ein weiterer, lauer Nachahmer von Filmen wie "Wrong Turn", "TCM" oder "Frontieres".
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