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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - XIII - Die Verschwörung
Band FILM
Titel XIII - Die Verschwörung
Label/Vertrieb EuroVideo / TMG
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Veröffentlichung 09.04.2009
Laufzeit 87:00 & 87:00 Minuten
Autor Jürgen Fleck
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Während einer Rede zum Unabhängigkeitstag fällt die Präsidentin der USA einem tödlichen Attentat zum Opfer. Der Attentäter kann nur knapp entkommen.
Drei Monate später findet ein älteres Ehepaar einen schwer verletzten Mann (Stephen Dorff) im schneebedeckten Wald. Sein Erinnerungsvermögen ist komplett ausgelöscht. Der einzige Hinweis auf seine Identität ist die Tätowierung "XIII" an seinem Hals. Außerdem muss er ziemlich schnell feststellen, dass er eine professionelle Kampfausbildung genossen hat und auch in der Lage ist seine dabei erworbenen Fähigkeiten mit tödlicher Präzision einzusetzen. Wohin er auch geht, wen er auch trifft, um ihn herum sterben die Menschen wie die Fliegen. Handelt es sich bei ihm um den Staatsfeind Nummer 1, den Präsidentenmörder? XIII muss, von nun an, einen gnadenlosen und eiskalten Selbstfindungstrip durchlaufen um eine, weit verzweigte Verschwörung aufzudecken.
Vom 19-teiligen Comic über das Computerspiel bis hin zur Realverfilmung sind nun 26 Jahre vergangen. Da ist schon klar, dass der Film alle 19 Bände nicht in 174 Minuten zusammenfassen kann. Zu vielschichtig und viel zu viele Charaktere würde dies beinhalten. Dennoch kann sich das filmische Oeuvre von Duane Clark schon sehen lassen. Denn er hat, mit Stephen Dorff, einen sympathischen und charismatischen Hauptdarsteller gefunden, dem man die Rolle voll abnimmt. Auch ist der Film durch die Bank weg gut besetzt, lediglich ein paar der Verschwörer bleiben etwas blass, was aufgrund der zeitlichen Begrenzung aber nicht anders zu lösen war. Herausgekommen ist ein unterhaltsamer, actiongeladener Film mit ein wenig Tiefgang. Wem "24" oder "Die Bourne Identität" gefallen hat, der sollte auf jeden Fall zugreifen. Wer den Film mochte sollte ebenfalls auch einmal die Comics gelesen haben. Und wer will, und die Möglichkeit hat in das Computerspiel reinzuschnuppern sollte dies ebenfalls tun, es lohnt sich ebensoviel, wie den Film zu sehen.
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