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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Run For Blood
Band FILM
Titel Run For Blood
Label/Vertrieb Tiberius Film/Sunfilm Entertainment
Homepage www.sunfilm.de
Veröffentlichung 2009
Laufzeit 76:00 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Die drei kiffenden Schnarcher Chris, Scott und Tim haben es nicht leicht: Auf der Highschool werden sie von Cheerleadern und ihnen krperlich und intellektuell berlegenen Sportlern verarscht. Als das Trio catastrophale in einer nahe gelegenen Stadt ein Konzert besuchen mchte, bricht in ihrem Heimatort Grover City eine Zombiepidemie aus, die sich rasch ausbreitet. Es gilt, das eigene Leben und das von Chris' Freundin zu retten.

"Run For Blood" hat als Zombiefilm nichts Auergewhnliches zu bieten. Die Story ist weitgehend absehbar, jedoch berraschen die Macher mit sehr hohem Tempo und vielen, richtig ekligen Kannibalen-, Gore- und Splattereffekten, z.B. beim Verspeisen eines Babys, das seiner Mutter per h, Kaisergriff aus dem schangeren Kugelbauch gewhlt wird oder dem Amputieren eines Unterkiefers mit der Hand und einem klasse Kettensgenmassaker. Sehr, sehr sehenswert! Bedenkt man, dass dieser Film inerhalb von neun Tagen mit einem Budget von 30 000 Dollar gedreht wurde, haben wir es hier schon fast mit einem Geniestreich des Independentkino zu tun. Wen stren da hlzern agierende Schauspieler und mies, d.h. zumindest mies bersetzte Dialoge? Mich jedenfalls nicht. Nach etwas ber 70 Minuten endet der Spuk ziemlich pltzlich und berlsst den Ausgang der Geschichte der Phantasie des Zuschauers. Auch nicht gerade neu, die Idee, aber passend. Ebenfalls positiv zu Buche schlgt der passende (Nu-) Metalsoundtrack.

Ein cooler Low-Budget-Zombiesplatter, der fr Sammler unverzichtbar ist. Tarantino-Fans sollten vielleicht vorsichtig sein, weil er ihnen vielleicht doch einen Tick zu derb sein knnte...
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