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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Dead Heist
Band FILM
Titel Dead Heist
Label/Vertrieb Tiberius Film/Sunfilm Entertainment
Homepage www.sunfilm.de
Veröffentlichung 2009
Laufzeit 75:00 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Wir, das Metalzine myrevelations.de, outen uns fter mal als sehr tolerante Film- und Musikfans, die auch bei schrottigen Bild- und Tontrgern eine positive Facette entdecken und lobend erwhnen. Werden Musik und Film verbunden, kann das, je nach Art der jeweiligen Komponenten ganz toll, ganz durchschnittlich oder ganz kacke werden. Oder irgendwas dazwischen, wie bei eigentlich allem und auch im Fall von "Dead Heist".

In diesem Streifen geschieht folgendes: Ski und seine Kumpels wollen die Bank in einer abgelegenen Kleinstadt knacken. Gangsterboss Hustle stellt ihnen hierfr Waffen und den Ex-Soldaten Jackson als Aufpasser zur Seite damit die Jungs nicht ohne eine gewisse Umsatzbeteiligung fr ihn das Weite suchen. Da Ski und siene Kollegen alles andere als professionel agieren, versemmeln sie den berfall und die Bank wird von der Polizei umstellt. So weit, so ungnstig, doch ist dies nicht das grte Problem der Bankruber. Nach Einbruch der Dunkelheit tauchen massenhaft aggressive Zombies auf und lschen kurzerhand alles aus, was sich auerhalb der Bank befindet. Die Ruber und ihre Geiseln mssen zusammenhalten und bis zum Morgengrauen um ihr Leben kmpfen.

"Dead Heist" ist der Versuch, HipHop und Zombiegemetzel zu verbinden. Leider hatte Snoop Dogg die Idee schon frher und konnte mit Filmen wie "Bones" und "Hood Of Horror" einige Punkte sammeln. "Dead Heist" lebt von recht naiv aufspielenden Nachwuchshiphoppern wie Big Daddy Kane, D.J. Naylor und E-40, unfreiwillig komischen Momenten und schn gemachten, allerdings eher wenigen Splattereffekten. Die oft gesehene und wenig originell verpackte Story von einem Grppchen Menschen, die sich notgedrungen zusammentun und gemeinsam fr's berleben kmpfen gewinnt fr mich hauptschlich dadurch ihren Reiz, dass hier HipHopper zu Zombies mutieren und abgeschossen werden. Ganz einfach, weil ich ihre so genannte Musik zum Kotzen, unter aller Kajte und vllig indiskutabel finde. So viel zum Thema Toleranz von meiner Seite.
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