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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - lieben
Band FILM
Titel lieben
Label/Vertrieb Epix
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Veröffentlichung 22.05.2009
Laufzeit 88:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Boris lebt in Kln und arbeitet in einer Flaschenfabrik. Doch in seiner Freizeit zeigt er sein wahres Gesicht : er ist ein Serienmrder, der gestrandete Frauen auf der Strae anspricht und sie zu sich nach Hause lockt.
Durch einen Zufall lernt er Mariet kennen, die verzweifelt nach ihrer verschwundenen Tochter sucht. Noch ahnt sie nicht, dass Boris mit ihrem verschwinden zu tun hat, und so baut sie nach und nach eine Beziehung zu dem Mann auf, der seine Liebe nur mit Toten teilt.
Ein sehr mutiger deutscher Film, der mit seiner Thematik definitiv noch fr Gesprchsstoff sorgen wird. Wrde das nicht schon gengen, kommen obendrauf noch einige explizite Bilder von Sex und Gewalt. Wer als Horror Fan jetzt schon feuchte Hnde bekommt, sollte aber vorher noch wissen, dass diese Szenen nicht charakteristisch fr den Film sind und der Entwicklung der einzelnen Figuren sehr viel Platz eingerumt wurde. Dies ist aber auch zwingend notwendig, bei einem Thema wie Nekrophilie luten bei der FSK normalerweise alle Alarmglocken. Die Darsteller knnen dies dementsprechend umsetzen und so kommt der Film weg vom plakativem Gewaltexzess hin zu einem Portrait eines Serienmrders.
Logisch sind auch diese Themen im Horror Genre nichts neues, das gab es schon vorher und wurde auch schon drastischer dargestellt. Der Film berzeugt aber durch seine gelungene Atmosphre und einer gewissen Realittsnhe. Das Tempo ist nicht zu hoch, es passt sich der Entwicklung der Hauptfiguren an. Leerlauf gibt es so gut wie gar nicht.
Zwar wird auf dem Cover mit einem Audiokommentar von Jrg Buttgereit geworben, um ein bestimmtes Publikum anzusprechen, nichtsdestotrotz kann aber jeder Mutige hier mal ein Auge riskieren. Eine gelungene Neuinterpretation von einem provokanten Thema.
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