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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Bloodsport The Red Canvas
Band FILM
Titel Bloodsport The Red Canvas
Label/Vertrieb Savoy / Sunfilm Entertainment
Homepage www.redcanvasthemovie.com
Veröffentlichung 17.04.2009
Laufzeit 97:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Johnny Sanchez sitzt im Gefngnis. Er hat beim Geld eintreiben einen Mann zusammengeschlagen, nur leider saen im selben Restaurant zwei Polizisten, die Johnny nicht gesehen hatte. Im Knast verdient er sich mit illegalen Kmpfen ein wenig Geld um dies zu seiner Freundin und ihrem gemeinsamen Sohn zu schicken, den er noch nicht einmal gesehen hat. Diese Kmpfe finden unter der Aufsicht der Wrter und des Direktors Harbin Rask statt, denn der Direktor brauch einen Kmpfer, der fr ihn am berchtigten Red Canvas Fight Wettbewerb teilnimmt. Also bietet er Johnny an, beim Wettbewerb teilzunehmen und bei einem Sieg im Gegenzug seine Freiheit zurck zu erhalten. Johnny nimmt dieses Angebot an, ohne zu ahnen, dass der Direktor noch einen ganz anderen Plan verfolgt.
Der Film "Bloodsport The Red Canvas" bietet alles das, was ein Kampfsportfilm der Klasse B haben sollte. Als da wren eine komplett sinnfreie Geschichte, durchschnittliche bis gute Kampfsporteinlagen, sowie Darsteller, die zwar ihr Handwerk drauf haben, aber ansonsten recht hlzern agieren. Wie gesagt, die Kmpfe Mann gegen Mann sind gut inszeniert und gerade die finale Schlacht kann sogar mit Spannung glnzen. Komplett in den Sand gesetzt ist allerdings die Hauerei in der Werkstatt. Hier wurden derart wirr geschnitten und mit schnellen bergngen gearbeitet, dass man vllig die bersicht verliert. Auch wurden hier recht komische Soundeffekte unter die einzelnen Schlge gemischt, was im Rest des Filmes nicht vorkommt. Schon komisch.
Die Geschichte ist doch arg vorhersehbar, aber dass kann man in diesem Film verschmerzen.
Bei den Darstellern ist dass wieder so eine Sache. Die Jungs mit ihren verschiedenen Kampfsportarten sind absolute Profis, da brauch man nicht drber diskutieren. Wenn aber der Hauptdarsteller zu keiner Zeit in seinen schauspielerischen Momenten berzeugen kann, dann sollte die Frage gestattet sein, ob eine Straffung der ganzen Geschichte nicht sinnvoll gewesen wre. So gibt es doch gerade in der Mitte des Films einige Lngen.
Auch htte dem Film etwas mehr Blut gut getan. Bei der Thematik ist eine Freigabe ab 18 Jahren logisch, da htte man auch etwas grozgiger die Wirkung der Schlge und Tritte darstellen knnen. So wirken die ersten paar Kmpfe im wahrsten Sinne des Wortes blutleer.
Eine Empfehlung an alle Martial Arts Freunde, die sich ber neues Futter in ihrem Genre freuen knnen.
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