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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

EMPEROR - Live at Wacken Open Air 2006 - A Night of Emperial Wrath
Band EMPEROR
Titel Live at Wacken Open Air 2006 - A Night of Emperial Wrath
Label/Vertrieb Candlelight
Homepage www.emperorhorde.com/
Veröffentlichung 20.04.2009
Laufzeit 139:00 Minuten
Autor Andreas Goericke
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Der Kaiser ist tot! Lang lebe der Kaiser!

Meine Gte, was muss das fr ein Abend gewesen sein. Ich knnte heulen, dass ich damals zu bequem war, um quasi nur deshalb nach Wacken zu fahren. Nun ist es zu spt und das Lamento gro. Gottlob hilft die DVD, den Schmerz zu lindern, reit auf der anderen Seite aber Wunden auf, denn dieses Konzert war scheinbar der absolute Wahnsinn! Nun gut, so sei es.
Vor einer irrsinnigen Kulisse mit etlichen Tausendschaften Fuvolk stellen sich die Heroen auf der Stage in Position. Was dann passiert, treibt einem auch auf heimischen Flimmerkisten schier den Atem aus den Lungen. Nach dem Intro legen EMPEROR direkt mit "Cosmic Keys To My Creations And Times" los und zeigen ungefhr die Marschrichtung des Abends auf. Der Fokus liegt mit 5 Songs eindeutig auf "In The Nightside Eclipse", das seinerzeit Genre- und Richtungsdefinierende Erstlingswerk der Norweger. Allein diese Tatsache lsst einen dankbar huldigen, hatte ich doch leider niemals die Gelegenheit, abgesehen von dem Video aus 2000, EMPEROR live zu genieen und auch diese urigen Hammersongs je in solcher Intensitt, Klarheit und Perfektion zu erleben. Weiterhin drfen natrlich Killer wie "Thus Spake The Nightspirit" oder "An Elegy Of Icaros" nicht fehlen und runden die Reise durch die Vergangenheit des Imperators wrdig ab.
Der Vortrag selbst ist Ehrfurcht erzeugend. Die Mannen um Ihsan sind selbstsicher wie nie und genieen den Auftritt sichtbar. Verstrkt werden die 3 Hauptkpfe durch einen Session-Basser und einen singenden Keyboarder, der Ihsan bei den mehrstimmigen klaren Gesangsparts hervorragend ergnzt. Das Bhnenbild mit passenden Backdrops und Aufstellern ist auch ohne groe Bewegung der Recken absolut stimmig und gelegentliche Flammensulen geben dem Gig endgltig Kultcharakter. Die Kamerafhrung ist ausgezeichnet und fngt wunderbar die phantastische Atmosphre des Abends ein. Auch das Publikum wird oft und mit ausufernden Fahrten gezeigt und es schauert einen schon ordentlich diese Menschenmassen zu sehen, die sich zu diesem Event vor der Bhne versammelt haben.
Einzig die Bonusfeatures sind wie blich auf solchen Verffentlichungen nicht sonderlich brauchbar. Es gibt seltsame uralte Bootlegs und ein paar urige Interviews, die sich immerhin ber eine Stunde erstrecken. Fr Fans wie immer relativ interessant, insgesamt und im Vergleich mit dem Gig allerdings vollkommen verzichtbar. Tut aber auch nicht weh, wenn es fr lau mitgeliefert wird.
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