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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Bikini Bloodbath
Band FILM
Titel Bikini Bloodbath
Label/Vertrieb Sunfilm/ Los Banditos
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Veröffentlichung 08.05.2009
Laufzeit 75:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Ein paar Mdels aus der Highschool wollen eine Pyjamaparty feiern. Da strt schon mal nicht, dass die den 30er Zenit schon berschritten haben und auch sonst nicht sonderlich ansehnlich sind. Gleichzeitig feiern ein paar Grenzdebile, in weien T-Shirts mit der Aufschrift "Football Player" und auch alle locker aus dem Schulalter raus, eine Saufparty. Zu allem bel feiern die beiden Parteien dann noch zusammen, und ein irrer mit Kochmontur und Hackebeil geht um und dezimiert diesen Haufen.

Mehr gibt es zur Story nicht zu sagen bzw. war das schon zuviel. Denn in den 60 Minuten passiert effektiv rein gar nichts! Die Mdels rennen im Bikini rum (was bei den meisten wirklich nicht sein msste), die Typen knnten aus einem 70er Hinterwldlerfilm stammen und selbst die sprlich gesten "Bluteffekte" sind zum weglaufen. Das Niveau dieser bewegt sich allgemein sogar unter den Erstlingswerken eines Andreas Schnaas oder Timo Rose und wie sie alle heien. (und wer die kennt, wei wovon ich hier spreche!)
Wem das noch nicht gengt, der sei auf die deutsche Synchronisation vorbereitet! Diese wurde gefertigt, indem man ALLES was im O-Ton geredet wird vollkommen auer Acht gelassen hat. Zudem hat man smtliche Umgebungs- und Hintergrundgerusche ebenso weggelassen. Das fhrt dazu, dass wir eine dilettantische Ansammlung von Sprchen und Stzen bekommen, die anscheinend bei jemandem im Wohnzimmer bei zuviel Alkohol aufgenommen wurden. Dabei wurden auch Personen Dialekte in den Mund gelegt. Der Killer mit der Kochmtze spricht z. B. bayerisch und lsst sich bei jedem Erscheinen zu einem znftigen "Servus" hinreien, wenn er nicht gerade ein Bierzeltlied trllert, whrend er auf Opferschau geht?
Also alles in allem kann man diesen Film nur jemandem empfehlen der wirklich auf Amateur -Trash steht, denn nichts anderes ist das hier. Null Anspruch und vielleicht gerade noch so mit sehr viel Alkohol zu ertragen.
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