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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - L'Auberge Rouge
Band FILM
Titel L'Auberge Rouge
Label/Vertrieb Tiberius Film /Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 03.04.2009
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Der franzsische Film "L'Auberge Rouge" ist eine Horrorkomdie, deren Focus sich auf die Dialoge richtet. Mit Christian Clavier, den viele noch als ehemaligen "Asterix" aus den Realfilmen kennen und anderen fr Filmkenner bekannten Darstellern aus "Fronkreisch" ist der Streifen auch gut besetzt. Eigentlich ist es ein Remake eines Fernandel ("Don Camillo") Filmes aus den Fnfzigern und basiert im Original auf einem Buch von 1831. Die Geschichte hat auch einen realen Hintergrund: Ein paar Reisende kommen in besagter Herberge an, deren Besitzerehepaar und der stumme Sohn die allein reisenden Gste des Geldes wegen ermorden und oft an ihre Schweine verfttern. Man liegt abseits, eine neue Strae verhindert guten Profit, daher gibt es zu wenig Gste und nur durch die Morde berlebte die Familie die letzten 20 Jahre. Durch einen dummen Zufall stirbt der erste Reisende, da er Zeuge einer Beseitigung wurde, weshalb Pierre Martin (Clavier) seiner Frau Rose den irren Plan vorschlgt alle zu ermorden. Diese beichtet dem der Truppe angehrenden Pfarrer (Grard Jugnot) die 104 oder 105 Morde, es werden ja stndlich mehr. Dadurch gert dieser in Gewissenskonflikt mit dem Beichtgeheimnis und versucht den restlichen Film ber die Reisegruppe und seinen Schtzling, einen Art Mnchazubi zu retten. Jede Menge Verwicklungen und Schachzge aller Beteiligten fhren zu einer groen Verwirrung und albernen Handlungen, die allzu oft an Boulevardtheater der Sorte Millowitsch & Co denken lassen. Der Wald und die Herberge erinnern optisch gar an die Hammer Studio Werke aus England!
Manche Grimassen des Priesters rufen Bilder des seligen Louis de Funes in meinem Kopf auf. Wenn auch gewisse Gags recht platt und das Ende vorhersehbar ist, amsiert das recht unblutige Stck auf voller Lnge und ist herrlich altmodisch von der gesamten Machart. Keine nervigen, flotten Schnitte oder unpassende Effekte trben das zeitlose und gut gemachte Treiben. Das bertrieben Acting ist typisch fr solche Streifen und kann durchaus manchmal etwas nerven. Sicherlich sitzt auch nicht jeder Gag, aber die rote Herberge ist fr Fans des franzsischen Kinos und positiv altmodischer Filme wie "Arsen und Spitzenhubchen" ein netter Zeitvertreib!
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