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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Perro Come Perro
Band FILM
Titel Perro Come Perro
Label/Vertrieb Eurovideo
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Veröffentlichung 14.05.2009
Laufzeit 105:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Beim Verhr eines Zwillings in dessen Haus, wird dieser versehentlich gettet. Victor Peneranda sollte herausfinden wo dieser das Geld von Gangsterboss El Orejon versteckt hat. Er findet es auch, beschliet aber es selbst zu behalten. El Orejon will sein Geld aber zurckhaben und befiehlt Victor, zusammen mit dem psychopathischen Sierra und dem Schlger Benites, den zweiten Zwilling zu finden und das Geld zurckzubringen. Die Situation verschlimmert sich noch durch einen Voodoofluch der Benites heimsucht, und stndigen Anrufen eines Unbekannten im Hotelzimmer, der eine gewisse Adela sucht. Als die Situation immer auswegloser wird, wei Victor: Er muss El Orejon tten um seine Haut zu retten.

Regisseur Carlos Moreno hat mit seinem Spielfilmdebt einen recht guten Film hingelegt! Bisher kam ich leider noch nicht in den Genuss kolumbianischer Filme. Aber das was ich hier geboten bekommen habe, hat handwerklich mehr als Hand und Fu!
Allein die Optik des Films, die stets in Braun- und Gelbtnen gehalten ist mittels verschiedener Filter, sieht grandios aus. Ebenso ist die Kameraarbeit wirklich mehr als gelungen. Teils erinnerte sie mich sogar an Steven Soderberghs "Traffic". Auch der Soundtrack, der uns durch den Film (mal vordergrndig, mal dezent im Hintergrund) begleitet wurde superb ausgewhlt. Die treibenden Samba und Salza-Rythmen passen einfach hervorragend und klingen allesamt auch einfach richtig gut. Die Darsteller leisten ebenso allesamt berzeugende Arbeit.
Der Film an sich bietet keine neue Story und ebenso keinen super spannenden Verlauf. Vielmehr ist es ein ruhiger Film, der nach und nach auf das unausweichliche Ende hinfhrt. Leider auch nicht vollkommen ohne Fehler. Wo die Machart einen nach wie vor begeistert, gibt es im Plot doch die ein oder andere Gegebenheit, die man etwas nher erlutern htte knnen. Der Geldbetrag macht den Anschein nicht sehr hoch zu sein (ein paar Scheine in einer Plastiktte), und die Geschichte mit Benites Voodoo-Fluch kann man sich zwar irgendwie hinreimen, sie luft aber quasi in der Story mit ohne eine wirkliche Erklrung schlussendlich zu liefern. Auch htte der Film fr mich insgesamt vielleicht gute 15 Minuten krzer sein drfen, da weder storytechnisch genug Material fr 105 Minuten da ist, noch etwas Action die Szenerie auflockert.
Im Endeffekt bleibt ein interessanter Thriller, der nichts Neues bietet, aber durchaus einen Blick wert ist. Zumal man bei uns aus diesen Landen nicht oft etwas vorgesetzt bekommt. Die FSK 18 erschliet sich mir jedoch nicht! Wer den Film aufgrund dessen ansieht, einen harten Gangsterfilm zu bekommen, wird enttuscht sein.
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