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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Exit Speed
Band FILM
Titel Exit Speed
Label/Vertrieb Anolis / Sunfilm
Homepage www.exitspeed.net
Veröffentlichung 26.06.2009
Laufzeit 86:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Meredith Cole ist von der Army desertiert und wird von Seargent Archie Sparks verfolgt. Just als er sie erwischt hat, flchtet sie und setzt sich in einen Passagierbus nach El Paso. Whrend der Fahrt wird der Bus allerdings von Motorrad-Rockern bedrngt und einer der Biker kommt dabei ums Leben. Als ein Weiterer den Busfahrer erschiet und die Bande Rache will, fhrt die Gruppe den Bus auf einen verlassenen Schrottplatz. Die Biker beziehen drauen Stellung und wollen den Reisenden ans Leder, diese geben jedoch nicht kampflos auf.

Bisher hat uns Regisseur Scott Ziehl, bis auf vielleicht "Road House 2", nichts Gutes beschert. Das ndert sich mit "Exit Speed" allerdings ein bisschen. Natrlich darf man hier keine effektgeladene Actionbombe erwarten, aber man bekommt einen kleinen, nicht uninteressanten Beitrag im Stil von Carpenters "Das Ende" und seiner zahlreichen Remakes und Interpretationen. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt recht gut. Ebenfalls sind mit Fred Williamson, Lea Thompson, Desmond Harrigton und Alice Greczyn auch einige bekannte Gesichter an Bord. Die Rocker selbst werden, wie auch in Carpenters Film, eher als das gesichtslose Bse dargestellt. Geredet wird nicht, lediglich bse geschaut oder gekillt. Mit Logik darf man bei so einem Vehikel freilich nicht kommen, aber das sollte anhand des Plots schon von vornherein klar sein. Actionmig kriegt man zwar auch einiges zu sehen, wenngleich fast ausschlielich gegen Ende des Films. Dann aber schne, alte, handgemachte Effekte und kein CGI-Mist, der einem den Spa verdirbt. Dabei geht es auch nicht zimperlich zur Sache! Blutige Shootouts mit allen mglichen Kalibern, aber auch Einsatz von sonstigen Hieb- und Stichwaffen sind mit von der Partie. Zwar krankt der Film im Mittelteil etwas an Belanglosigkeit und Stillstand was die Action angeht, aber schlussendlich bekommt man hier dennoch ein solides Machwerk, welches sicher dem einen oder anderen Fan der guten alten 80er gefallen drfte.
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