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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Neun Szenen
Band FILM
Titel Neun Szenen
Label/Vertrieb Renaissance Medien GmbH
Homepage www.neunszenen.de
Veröffentlichung 02.04.2009
Laufzeit 105:00 Minuten
Autor Jrgen Fleck
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Neun Szenen, mit Magdalena, Rudi und Julian. Magdalena muss bei ihrem eigenen Abiball Glser splen. Rudi, ist ein Versager und zudem noch in sie verliebt. Er macht sich aber wenige Hoffnungen, da Magdalena schon lange mit Julian zusammen ist. Julian ist ein ewig von Mama umsorgter Schnling und emotionslos obendrein. Die Eltern dieser jungen Erwachsenen sind ebenfalls alle mit von der Partie und versuchen sich in das Leben ihrer Sprsslinge einzumischen, natrlich nur zum Wohl ihrer Kinder. Was kommt wohl heraus, wenn zu einem gewissen Zeitpunkt smtliche Personen aufeinander treffen und alle Probleme auf einmal auf den Tisch kommen?
Ein deutscher Film, der nicht ganz wei was er ist, Komdie, Drama oder doch ein verfilmtes Theaterstck. Dietrich Brggemann, der vorher nur Kurzfilme gedreht hat versucht mit seinem ersten Spielfilm, der bis auf die letzte Szene nur mit einer unbeweglichen Standkamera gefilmt ist, den Generationskonflikt mglichst objektiv und krampfhaft lustig darzustellen ohne jemals wirklich ein Lachen ins Gesicht zu zaubern. Dieses Thema hat durchaus Potential und wird niemals seine Aktualitt verlieren. Aber sehr drge erzhlt ist das Ganze schon ein wenig. Die Szenen wirken sehr gestellt und die Dialoge sehr hlzern. Keiner der Protagonisten hat sich tief in seine Rolle gestrzt und kurbelt nur das langweile Drehbuch herunter. Selbst das, fr seine Verhltnisse flippige, Ende wirkt so stark konstruiert, sodass es nur noch albern wirkt. Man knnte allerdings auch meinen, dass genau das so gewollt wre, aber selbst das schraubt den Unterhaltungswert nicht in die Hhe. Als Komdie wird dieser Film zwar ber den Ladentisch gehen, gelacht habe ich allerdings keinmal. Wer deutsche Komdien mag und auch gerne mal vor dem Fernseher einschlft, der sollte eventuell mal einen Blick wagen, alle anderen schauen sich lieber etwas anderes an.
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