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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Bright Young Things
Band FILM
Titel Bright Young Things
Label/Vertrieb EuroVideo
Homepage www.iconmovies.co.uk/brightyoungthings/
Veröffentlichung 13.02.2009
Laufzeit 102:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 6 von 15 Punkten
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London in den 30er Jahren. Die High-Society feiert sich selbst in nicht gekannten Ausmaen ab und jede Woche werden die neuesten Exzesse der Reichen und Schnen in den Nachrichten abgedruckt. Der Autor Adam bentigt dringend Geld um die Hochzeit mit seiner Angebeteten Nina in die Wege zu leiten. Aber der Zoll beschlagnahmt sein Buch und jedes Mal wenn er kurz davor ist das Geld zu haben, gleitet es ihm wieder aus den Fingern. Nebenbei dreht sich das sonstige Leben nur um Partys, Drogen und ffentlichkeitsarbeit. Durch uere Einflsse bedingt, beginnt das Leben wie im Traum aber pltzlich wie ein Kartenhaus zusammen zu brechen. Die damit einher gehenden menschlichen Tragdien haben auch Auswirkungen auf Adam, der langsam beginnt ber seine Lebensart nachzudenken.
Dieser Film strotzt mit einem echten Staraufgebot wie Dan Akroyd ( "Blues Brothers", "50 erste Dates" ) , Stephen Campbell Moore ( "Bank Job" ) oder Emiliy Mortimer ( "Der rosarote Panter 1 & 2" ). Zustzlich gibt es auch noch fr Peter O?Toole einen Gastauftritt. Und die Geschichte klingt in erster Linie interessant und knnte eine stabile Basis fr einen guten Film ber eine Epoche geben, ber die es noch nicht viele Werke gibt. Aber irgendwie will das Ganze nicht znden. Die Schauspieler knnen zwar berzeugen, aber die Figuren bleiben blass und zu keinem Zeitpunkt wird der Zuschauer ber irgendwelche Hintergrnde informiert. Das fhrt dazu, dass gerade den Hauptpersonen einfach die Tiefe fehlt, die man zum mitfiebern bentigt.
Und auch die Story kann dann leider nicht das halten, was sich in den ersten zwanzig Minuten noch interessant aufbaut. Immer wieder werden Kleinigkeiten unntig in die Lnge gezogen, alles luft etwas behbig ab und so richtig Tempo nimmt der Film auch nicht auf. Auch die Partys, der Aufhnger nun mal des Films, sind weder Fisch noch Fleisch. Fr heutige Zeiten kein bisschen skandals, und so wie es dargestellt ist fr die damalige Zeit auch nicht.
Handwerklich kann man nicht meckern, solide abgefilmt und die oben genannten Stars wrden sich sicherlich nicht fr irgendein B-Movie hergeben.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass dieser Film wohl nur das Interesse derjenigen weckt, die sich mit dieser Zeitepoche befassen.
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