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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Bloody Birthday
Band FILM
Titel Bloody Birthday
Label/Vertrieb Condor Media /Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 13.03.2009
Laufzeit 96:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Ein Haufen von gutaussehenden und braungebrannten jungen Mdels lassen es sich auf einem riesigen Anwesen auf dem Lande gut gehen. Dies bedeutet in der Sonne rkeln, ein paar Runden im Pool schwimmen, Kuchen backen und Partys feiern. Was sich im ersten Moment als Paradies anhrt, entpuppt sich schnell als die Hlle. Nicht dass es schon schlimm genug wre, dass die Damen untereinander gern streiten, Es stellt sich heraus, dass die Mdchen unter gewissen Regeln in diesem Haus untergebracht sind. Und wer sich daran nicht hlt oder auf andere Ideen kommt, lernt den Gastgeber dieser Party kennen, der vorzugsweise mit einem Vorschlaghammer argumentiert.
Whrend man die Zusammenfassung liest, laufen vor dem geistigen Auge die ersten Bilder ab. Macht man dann den Film an, werden diese zwar Anfangs noch besttigt, nach und nach aber verlieren sowohl die Damen als auch die Story deutlich an Reiz. Die Geschichte an sich ist sowieso schon hchst schrg, die Wendung zum Ende des Films htte man sich auch getrost schenken knnen. Denn wenn man in der Mitte bereits denkt, die entsprechenden Faktoren der Story zu kennen, unternimmt der Film eine Richtung, die in diesem Fall zum Hauptproblem wird : die Laufzeit. Immer wieder wird Tempo aufgenommen, um es dann wieder in unsglichen Dialogen oder Rckblenden der einzelnen Charaktere zu verlieren. Wre das Ganze um 20 Minuten krzer, htte dies ein ber durchschnittlicher Film fr die Videothek sein knnen. So bleibt ein zher Film, der ab und zu durch seine kleinen
Splatter ? Einlagen halbwegs berzeugen kann.
Der zu Anfang eingeschlagene Weg ber eine Irren, der seine eigene Art des "Big Brother" ? Themas betreibt, wird wie bereits oben geschrieben verlassen, um sich an bestimmten Elementen von Klassikern zu bedienen. Das war vielleicht eine Idee, um die entsprechenden Filme zu huldigen, geht aber hier sehr zu Lasten der Geschichte. Und fr einen znftigen Trash-Film fehlt einfach der Humor (ob gewollt oder ungewollt) oder eine Vielzahl an blutigen Einlagen.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass hier aus einer guten Idee am Ende zu wenig gemacht wurde: Fr den Abend mit Kumpels und Bier, falls es in der Videothek keine Alternativen mehr geben sollte!
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