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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - Pink Lemonade
Band FILM
Titel Pink Lemonade
Label/Vertrieb Random Reel Entertainment / Sunfilm
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Veröffentlichung 16.03.2009
Laufzeit 98:00 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Natalies Leben ist nicht wirklich der Knaller: soeben hat sie erfahren, dass ihr Freund sie betrgt, sie arbeitet in einem drittklassigen Burger-Laden und muss sich dort mit allerlei komischen und unfreundlichen Kunden rumschlagen. In diesem Burger-Laden hat Clint das sagen, der aber alles andere lieber tut als seinen Laden zu leiten. De sweiteren arbeiten noch der schchterne Kevin und der spanische Koch Julio in dem Fast Food Restaurant. Weiterhin gefllt wird die Imbissbude mit zwei Verlierern, einem kiffenden Aushilfsarbeiter und ein paar undurchsichtigen Halb ? Kriminellen. Diese Mischung fhrt an diesem Abend zu einigen aberwitzigen Situationen.
Auch bei diesem Film sollte von Anfang an darauf hingewiesen werden, dass wir es hier mit einem klassischen "Clerks"-Plagiat zu tun haben. Die Idee, die Personen und sogar die Location stahl man, aus der sich auch der Film fr den Rest der Zeit nicht heraus bewegt. Ebenso die Dialoge ber Ex-Freundinnen, den beschissenen Job oder Partys vor Jahren, wo legendre Dinge passiert sein sollen. Noch dreister geht es nicht? Oh doch. Ebenso die Geschmacklosigkeiten, die in "Clerks" oder anderen Filmen von Kevin Smith vorkamen, wurden hier bernommen. Auch wurden auch die "Star Wars"- Diskussionen gemopst, und das gibt dicke Abzge in der B-Note.
Leider hat unser Film "Pink Lemonade" ein schwerwiegendes Problem im Gegensatz zu den anderen genannten Filmen: er ist nicht komisch! Die Figuren agieren alle sehr hlzern, die Pointen sitzen einfach nicht und die Geschichte an sich mit ihren Verknpfungen der einzelnen Charakteren kommt leider nicht glaubwrdig rber. Sowohl Regisseur als auch Darsteller sind allesamt unbekannt, einzige Ausnahme ist Natalie, gespielt von Angela Trimbur, doch ihre wenige Erfahrung aus einer handvoll B-Movies kann hier auch nichts mehr retten. Auch wenn sie in ihrem uerst knappen Kostm hbsch anzusehen ist. Filmtechnisch kann man nicht meckern, das ganze wurde mit Routine runtergekurbelt.
Ein sehr dialoglastiger Film mit gewollt geschmacklosen Figuren und einigen emotionalen Ausbrchen am Ende. Ganz wie in "Clerks"....
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