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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FILM - End of the Line
Band FILM
Titel End of the Line
Label/Vertrieb MIG / EuroVideo
Homepage www.endofthelinemovie.com
Veröffentlichung 06.11.2008
Laufzeit 91 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die letzte U-Bahn in dieser Nacht fhrt ihre nchste Haltestelle an. Niemand steigt aus, und nur wenige neue Fahrgste betreten den Zug. Unter den sonstigen Fahrgsten befinden sich auch Anhnger einer religisen Sekte, die selig vor sich lchelnd in kleinen Gruppen beisammen sitzen. Doch pltzlich hlt der Zug mitten in einem Tunnel an, und zeitgleich erhalten die Sekten-Mitglieder eine SMS mit unheilvollem Inhalt: Ihr religiser Fhrer informiert sie, dass die Apokalypse unmittelbar bevorsteht und er fordert seine Jnger auf, so viele Seelen wie mglich zu "erlsen", bevor das Ende gekommen ist.
Der kanadische Regisseur Maurice Devereaux serviert mit seinem Streifen einen erstklassigen Horror-Film mit guten Effekten, einer guten Geschichte und berzeugenden Darstellern. Der Film beginnt mit einem echten Schock-Moment und fort an ist man mitten drin in der Geschichte gefangen. Die wohl dosierten Splatter-Effekte runden den guten Spannungsaufbau ab. Man muss hier definitiv den Hut vor dem Regisseur ziehen, den was der aus seinem kleinen Budget gezaubert hat, kann so ziemlich jede Hollywood-Fliessband-Fortsetzung in die Tasche stecken. Die Stimmung in den engen U-Bahn Schchten wird gut eingefangen und die leichte Sozialkritik an religisen Spinnern und TV-Predigern wird geschickt in die Geschichte verwoben. Auch die etwas "billige" Optik habe ich nicht als strend empfunden, eigentlich hat es die Atmosphre dieses dsteren Films verstrkt.
Abzge in der B-Note gibt es von mir diesmal fr das Ende, ber das man streiten kann; mir hat es nicht gefallen. Das bleibt aber auch der einzige Kritikpunkt. Fazit: Ein Muss fr den heutigen Horror-Fan !
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